Austro Control geht in Kurzarbeit

Maßnahme gilt zunächst bis Ende Juli.

(Foto: www.AirTeamImages.com)

Die Mitarbeiter der österreichischen Flugsicherung und Luftfahrtbehörde Austro Control müssen in Kurzarbeit. Die Luftfahrtbehörde einigte sich mit den Gewerkschaften GPF und vida auf die Einführung des Corona-Kurzarbeitsmodells ab Anfang Mai.

Austro Control hat diese Vereinbarung zunächst für drei Monate abgeschlossen, danach wäre eine Verlängerung um weitere drei Monate möglich. "Wir halten Austro Control somit auch während der Krise mit verkleinertem Team auf Kurs und können, sobald die Airlines wieder starten, den Flugsicherungsbetrieb sofort wieder in vollem Umfang aufnehmen", so Behördenchefin Valerie Hackl.

Im österreichischen Luftraum ist der Flugverkehr teilweise um mehr als 90 Prozent zurückgegangen. Während üblicherweise pro Tag etwa 3000 Flugzeuge über Österreich unterwegs sind, werden aktuell nur rund 250 Flüge gezählt. Am Flughafen Wien starten und landen aktuell täglich nur rund 30 Flugzeuge, sonst sind es etwa 800.

Autor: Carlo Sporkmann
Redakteur
Carlo Sporkmann ist seit April 2019 als Autor für AviationNetOnline tätig. Der studierte Journalist berichtet für AviationNetOnline über den deutschen Luftverkehrsmarkt.

    Special Visitors

    Volga-Dnepr Airlines / RA-82042
    ROSSIYA / EI-UNP
    Antonov Airlines / UR-82007
    National Airlines / N952CA
    Atlantic Airways / OY-RCK
    Danish Air Transport / OY-RUE
    LGW - Luftfahrtgesellschaft Walter / D-ABQA

    Unsere Autoren

    Martin Metzenbauer

    Jan Gruber

    Michael Csoklich

    Carlo Sporkmann

    Granit Pireci

    Michael David