AUA: Weihnachtsgeld kommt, 777 bleibt (vorerst)

Überstellungsflug der Boeing 777 nach hinten verschoben.

Airbus A321 von Austrian Airlines (Foto: Martin Metzenbauer).

In den letzten Tagen haben Gerüchte die Runde gemacht, wonach Austrian Airlines trotz der bereits großteils ausbezahlten Unterstützungs- und Kreditlinien das "Weihnachtsgeld" (14. Monatsgehalt) heuer nicht auszahlen würde. Das stimmt nicht, wie AUA-Sprecherin Tanja Gruber gegenüber AviationNetOnline erklärte: "Wie am Montag kommuniziert, ist die aktuelle Liquiditätssituation über Plan. Entsprechende Gerüchte, dass eine Auszahlung nicht möglich sein wird, kann ich deshalb zurückweisen", so Gruber.

Dass es mittelfristig finanziell eng wird, ist allerdings kein großes Geheimnis - indirekt hat dies am Montag auch Austrian-CCO Andreas Otto bestätigt: Im Sommer 2021 werde es "entscheidend" - man hoffe aber auf den Nachholbedarf für Flugreisen. Zuletzt hat Austrian Airlines bekannt gegeben, rund 40 Millionen Euro pro Monat an Liquidität zu verlieren.

Boeing 777 wird später überstellt
Vor ein paar Tagen hat AviationNetOnline berichtet, dass eine Boeing 777 zur Langzeit-Storage in den Pinal Airpark in Arizona geschickt wird. Der Abflug dieser Maschine wird sich allerdings um zumindest eine Woche auf den 19. Oktober 2020 verschieben - laut AUA kann es aber auch später werden. Zu weiteren etwaigen Überstellern wurde noch keine Entscheidung getroffen, wie Tanja Gruber erklärte.

Autor: Martin Metzenbauer
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Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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