AUA: Verhandlung zwischen Regierung und Lufthansa verschoben

Beteiligung des österreichischen Staates an Lufthansa steht im Raum.

Airbus A320 von Austrian Airlines (Foto: Thomas Ramgraber).

Am Montag hätten sich österreichische Regierungsvertreter mit dem Lufthansa-Vorstand treffen sollen, um das Thema Staatshilfe für Austrian Airlines zu besprechen. Damit wurde es vorerst nichts: Das Meeting wurde von österreichischer Seite auf Mitte der Woche verschoben, wie "DerStandard" berichtete. Laut dem Bericht dürften sich die Experten nicht einig sein, wie man sich von Lufthansa Staatshilfen absichern lassen möchte - wie berichtet, sind ja diverse Varianten von Standortgarantien bis hin zu einer Beteiligung des Staates an der Fluglinie im Raum.

Interessant ist dabei, dass nun laut dem Artikel auch ein Einstieg des österreichischen Staates bei Lufthansa selbst zur Diskussion steht - vor allem dann, wenn der deutsche Staat seinerseits Anteile an der AUA-Mutter übernimmt. "Auf diese Weise bekäme man wirklich Einflussmöglichkeiten und Absicherungen", wird ein Experte der Cofag (COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes) von der Zeitung zitiert.

Man kann jedenfalls davon ausgehen, dass der österreichische Staat das Thema Staatshilfe für Austrian Airlines äußerst kritisch angehen - und sich entsprechend Zeit nehmen - wird. In weniger guter Erinnerung diesbezüglich dürfte vor allem die Notverstaatlichung der Hypo Alpe Adria geblieben sein - ein solches Debakel wird man auf jeden Fall zu vermeiden versuchen.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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