AUA schmeißt Strache-Anhängerin fristlos raus

Schwere Vorwürfe stehen im Raum.

Foto: Jan Gruber.

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines trennte sich fristlos von Christina Kohl, die für die Liste des ehemaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache auf der 17. Position kandiert. Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass die Flugbegleiterin auf einer Demonstration antisemitische Äußerungen getätigt haben soll.

„Eine Mitarbeiterin von Austrian Airlines hat im Rahmen ihres politischen Engagements öffentlich antisemitische Äußerungen getätigt. Unsere ganz klare Aussage dazu lautet wie folgt: Wir sind ein international tätiges Unternehmen, das im Rahmen seines Geschäftszweckes Grenzen überwindet. Hier müssen wir jedoch eine ganz klare Grenze ziehen. Dieses Verhalten ist unentschuldbar, und Aussagen dieser Art sind mit unseren Firmenwerten in keinster Weise zu vereinbaren. Wir haben daher entsprechende Maßnahmen gesetzt, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder vorkommt“, ist im vorliegenden Anschreiben der Personalabteilung zu lesen. Das Unternehmen bestätigte, dass die Dame mittlerweile keine Mitarbeiterin des Unternehmens mehr ist.

Seitens der Liste des Heinz-Christian Strache zeigt man sich wenig überraschend empört von der Vorgehensweise der Austrian Airlines. „Weit haben wir es gebracht in unserem Land, wenn eine junge Flugbegleiterin von der AUA fristlos entlassen wird, nur weil sie bei der Wien-Wahl für unsere Bürgerbewegung kandidiert und man ihr unhaltbare Vorwürfe macht. Das ist ein bisher einmaliger Gesinnungsterror und stellt eine neue Qualität in der politischen Auseinandersetzung dar“, so Christian Höbart, der für Strache als Generalsekretär fungiert. "Nur weil eine meinungsgefestigte, kritische, junge Frau die Corona-Maßnahmen als überzogen kritisiert, den Rücktritt von Kurz fordert, die linksextreme Antifa und Soros kritisiert und dem globalen Großkapitalismus skeptisch gegenübersteht, ist sie noch lange keine Corona-Leugnerin oder Antisemitin."

Ob die fristlos entlassene Politikerin und Flugbegleitern vor das Arbeitsgericht ziehen wird, ist derzeit nicht bekannt.

Autor: Jan Gruber

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