AUA-Crews: HERZlich Willkommen zu Hause!

Im zweiten Teil der Mini-Serie zeigt AviationNetOnline mit wie viel Herz und Seele die Besatzungen von Austrian Airlines gestrandete Österreicher nach Hause bringen.

Eine Austrian-Airlines-Crew vor dem Abflug zu einem "Heimholer" am Flughafen Wien (Fotos: Austrian Airlines AG).

Derzeit führen die österreichischen Fluggesellschaften Austrian Airlines, Level Europe und Lauda zahlreiche Sonderflüge im Auftrag der Bundesregierung durch. Am Donnerstagabend präsentierte AviationNetOnline den herzlichen Empfang, den die Level-Europe-Crews den Heimkehrern bereiten. Nun sind deren Kolleginnen und Kollegen von Austrian Airlines an der Reihe, die sich ebenfalls so richtig ins Zeug legen, um die gestrandeten Österreicher mit Herz und Charme nach Hause bringen. Der zweite Teil dieser Mini-Serie ist daher den Crews von Austrian Airlines gewidmet.


Diese Crew war am Mittwoch mit Elan im Einsatz.

Zahlreiche Flugbegleiter und Piloten bei dieser Fluggesellschaft können auf Erfahrung in Sachen Heimholung gestrandeter Österreicher zurückblicken, denn beispielsweise holte man im Jahr 2004 Landsleute nach der Tsunami-Katastrophe nach Hause. Doch wie geht man mit Menschen in solchen extremen Situationen um? Nun ja, die AUA-Crews sind ja auch nur Menschen und zwar Menschen mit Herz, die einerseits die Passagiere bestmöglich nach Hause bringen wollen und andererseits wegen der aktuellen Ansteckungsgefahr vorsichtig sein müssen, um nicht selbst zu erkranken.


Mit Herz und Elan bereiteten die Flugbegleiterinnen die Kabine für die Heimkehrer vor.

Dies hat zur Folge, dass der Bordservice – genau wie bei Level Europe auch – auf den ersten Blick ein bisschen unkonventionell erfolgen muss, doch mit Hingabe und Herz bereiten die Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen von Austrian Airlines jeden Sitzplatz für die Heimkehrer vor. Getränke und ein Proviantpaket sind für die Passagiere gleich griffbereit. Auf der Kurzstrecke gibt es einen kleinen Snack, auf den Langstreckenflügen ein äußerst üppiges Lunch-Pack. Austrian Airlines legt auf der Airbus-Flotte noch eine kleine Überraschung obendrauf: Das Internet an Bord ist kostenlos verfügbar, so dass beispielsweise über WhatsApp Angehörige und Freunde informiert werden können, dass man jetzt wirklich auf dem Nachhauseweg ist.

Doch was sagen eigentlich die Crews, die sich massiv für die Heimholer einsetzen, selbst über ihre freiwillige Arbeit. Stellvertretend für die Besatzungen von Austrian Airlines erklärt Flugbegleiterin Katrin Koller-Seppele, die am Dienstag auf einem „Rückholer“ aus Marrakesch ihren Dienst versah und sogar im Jahr 2004 nach der Tsunami-Katastrophe Österreicher nach Hause holte: „Nicht nur aus Loyalität unserer Firma gegenüber, sondern vor allem aus emotionalen Gründen führe ich immer wieder gerne Rückholflüge durch – so wie 2004 nach Bangkok bzw. Phuket nach dem Tsunami oder jetzt aufgrund des Coronavirus nach Marrakesch. Der ehrliche und herzliche Dank jedes einzelnen Passagiers auf dem Rückholflug ist unbezahlbar! Die glücklichen Gesichter der Menschen in der Ankunftshalle zu sehen, nachdem sie ihre Angehörigen wieder bei sich haben, ist auch ein Grund, warum ich gerne mithelfe, die Leute nach Hause zu bringen. Daher übernehme ich solche Einsätze, ohne weiter darüber nachzudenken. Es macht mich stolz, dass wir als Austrian Airlines dieses Glück ermöglichen können!“ Übrigens: Koller-Seppele ist selbst Mutter eines Kindes. 


Katrin Koller-Seppele war am Dienstag beim Marrakesch-Rückholer dabei.

Bei Austrian Airlines gibt es aber einen Mann, der momentan sprichwörtlich besonders unter „Strom“ steht, denn all die Verantwortung für die Zukunft lastet auf seinen Schultern. All die Bemühungen und insbesondere den freiwilligen und herzlichen Einsatz der Crews vor Augen ist Alexis von Hoensbroech einfach nur stolz: „Ich kann all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nur meinen tief empfundenen Dank aussprechen für ihren Einsatz und ihr Engagement“, so der AUA-Chef gegenüber AviationNetOnline. 


Diese beiden Piloten flogen gestrandete Österreicher sicher und hochmotiviert nach Hause.

Wie die Crews von Lauda die Heimkehrer empfangen und was diese sich so alles haben einfallen lassen, zeigt AviationNetOnline im dritten Teil der den Crews der Rückholer-Flüge gewidmeten Miniserie. Das Level-Special nicht gesehen? Unter diesem Link zeigt AviationNetOnline den herzlichen Empfang der Level-Europe-Crews.


Gemeinsam wurden viele Landsleute sicher und motiviert nach Hause gebracht. 

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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