Athen: Wizzair konnte Landeverbot "wegverhandeln"

Carrier darf die griechische Hauptstadt weiter anfliegen.

Airbus A321 (Foto: Thomas Ramgraber).

Der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair ist es gelungen das seitens der griechischen Regierung ausgesprochene 14-tägige Landeverbot in Athen wegverhandeln zu können. Der Carrier erhielt seitens des Mittelmeerstaats die Bewilligung den Hauptstadtflughafen weiterhin anzufliegen.

Die griechische Regierung warf Wizzair vor, dass die zur Einreise notwendigen QR-Codes beim Check-In und/oder Boarding mangelhaft kontrolliert wurden. Ohne diese ist es nicht möglich in Griechenland einzureisen und sowohl der Airline als auch dem Passagier blüht eine saftige Geldstrafe. Beim ungarischen Billigflieger sollen sich nach Angaben des griechischen Verkehrsministeriums besonders häufig Reisende ohne den besagten Einreise-QR-Code an Bord befunden haben. Deshalb habe man zur drastischen Sanktion des 14-tägigen Landeverbots auf dem Flughafen Athen gegriffen.

Da jedoch Wizzair kein Einzelfall ist und immer wieder Passagiere ohne den Strichcode „durchwitschen“ wollte man offensichtlich seitens Griechenlands ein Exempel statuieren. In Österreich verweigerten diverse Fluggesellschaften wiederholt die Beförderung, weil eben der zwingend notwendige QR-Code nicht vorhanden war. Griechenland schreibt eben vor, dass Fluggäste, die keinen solchen Einreise-Code haben, nicht befördert werden dürfen.

Wizzair erklärt in einer Medienaussendung, dass man mit den griechischen Behörden in den Dialog getreten ist und für Aufklärung sorgen konnte. Am sprichwörtlichen „grünen Tisch“ wurde das 14-tägige Landeverbot für Athen wieder zurückgenommen, so dass der ungarische Carrier sein Flugangebot weiter laut Flugplan durchführen kann. „Wizz Air schätzt die Zusammenarbeit der griechischen Behörden in dieser Angelegenheit“, so ein Sprecher.

Autor: Jan Gruber

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