Asiana-Eigentümer wollen eine Leasinggesellschaft gründen

Kosten für den defizitären koreanischen Carrier sollen massiv sinken.

Airbus A380 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Im Bieterverfahren für den Erwerb der koreanischen Fluggesellschaft Asiana konnten sich die Mirae Asset Group und HDC Hyundai Development durchsetzen. Beide Unternehmen bereiten laut einem Bericht von Maeil auch den Einstieg in das Leasinggeschäft vor. Als möglichen Firmensitz gibt das Medium Singapur an.

Das Ziel der geplanten Neugründung ist, dass die Leasingkosten, die Asiana Airlines zu tragen hat, signifikant sinken. Laut lokalen Berichten soll der Carrier derzeit Raten bezahlen, die deutlich über den üblichen Marktpreisen liegen sollen. Derzeit werden 52 von 85 Flugzeugen von insgesamt 22 Lessoren geleast. Durch eine Veränderung dieser Struktur wollen die neuen Eigentümer erhebliche Kosten einsparen und den Carrier wieder in die Gewinnzone führen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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