Andreas Gruber: "Das war erst der Anfang!"

Laudamotion-Chef nach der Taufe der OE-LOM im Gespräch mit den Aviation-Net-Redakteuren René Steuer und Jan Gruber.

Laudamotion-Geschäftsführer Andres Gruber und Flughafenchefin Arina Freitag taufen die OE-LOM auf den Namen Stuttgart (Foto: Jan Gruber).

Die nunmehrige 100-prozentige Ryanair-Tocher Laudamotion nahm in der Früh Nonstop-Flüge ab Wien nach Kiew-Borispol und Stuttgart auf. In der deutschen Autometropole wurde die OE-LOM auf den Namen "Stuttgart" getauft. Aviation Net war beim Erstflug exklusiv an Bord und sprach mit Firmenchef Andreas Gruber nach der Taufe über aktuelle Entwicklungen bei Laudamotion und in der Branche.

Der Manager erklärt im Gespräch mit Aviation Net auch, dass an 9,99 Euro Tickets nur dann verdient werden kann, wenn Reisende beispielsweise einen Koffer dazu buchen, andernfalls zahlt die Airline kräftig drauf. Weiters gibt Andreas Gruber einen kleinen Einblick in die Netzwerkplanung und gibt darüber Auskunft warum man sich für Düsseldorf und Stuttgart entschieden hat und warum eine Base in den österreichischen Bundesländern derzeit kein Thema ist.

Aviation Net: Was bedeutet der Ausstieg der NL Holding GmbH, also Niki Lauda, für die Zukunft der Laudamotion?

Andreas Gruber: Laudamotion genießt großes Vertrauen seitens unseres auch schon bisher größten Shareholders, der Ryanair. Unser Eigentümer sieht, dass wir extrem schnell und erfolgreich wachsen und möchte diesen Kurs noch zusätzlich beschleunigen.

Mich freut es sehr Niki Lauda auch weiterhin an Board zu haben und wichtige Entscheidungen in enger Abstimmung mit ihm zu treffen. Auch er ist über diesen Schritt sehr erfreut, da es ihm persönlich sehr wichtig ist, dass Laudamotion den eingeschlagenen Wachstumskurs auch weiterhin so erfolgreich verfolgt, und dies mit unserem starken Partner Ryanair absolut sichergestellt ist. 

Aviation Net: Herr Lauda wird als Vorsitzender des Gesellschafterausschusses erhalten bleiben. Es ist schon ein Novum, dass man diese Funktion als Nicht-Gesellschafter ausüben kann. Wie ist der Aufgabenbereich von Niki Lauda ungefähr definiert?
Andreas Gruber: Wir werden auch weiterhin in engem Kontakt mit Niki Lauda stehen, der als Vorsitzender des Gesellschafterauschusses eine strategisch wichtige Beratungsfunktion einnehmen wird. Ich freue mich sehr, dass er also weiterhin ein wichtiger Bestandteil von Laudamotion ist und wir von seiner Expertise und jahrelangen Airline Erfahrung profitieren können. 

Aviation Net: Nach und nach trifft eure neue Flotte in Wien ein. Wie viele Maschinen werden es insgesamt?
Andreas Gruber:
Am 9. Jänner ist die OE-IHD aus Shannon gekommen, wie ihr auch berichtet habt. Unser viertes Flugzeug, die OE-LOM wurde am 18. Jänner nach Wien überstellt. Die nächsten A320 kommen im Laufe der weiteren Wochen. Bis zum Ende des Sommers sind es dann 21 A320, die wir dann insgesamt betreiben werden.

Aviation Net: Und wie schreitet die Ausflottung voran? Wann wird die nächste Maschine im Laudamotion-Air-Berlin-Hybrid-Design an Lufthansa retourniert?
Andreas Gruber:
Das ist auch „on track“ und erfolgt ebenfalls parallel in den nächsten Wochen. Es wird ein laufender Prozess bis Sommer, um eben genau die „alte“ von Lufthansa geleaste Flotte auszutauschen, um sie mit „neuen“ Flugzeugen in neuer Bemalung zu ersetzen.

Aviation Net: Stichwort Streckennetz: Kürzlich wurde ein großer Ausbau in Düsseldorf angekündigt. Warum wird gerade in diese Flughafen expandiert und wo kommen eigentlich die Slots dafür her?
Andreas Gruber:
Düsseldorf ist neben unseren Basen in Wien, Stuttgart und Palma ein sehr wichtiger Standort. Wir haben dort sieben Flugzeuge stationiert und wollen natürlich noch weiter wachsen, je nachdem was für Slots noch verfügbar sind. Derzeit haben wir Fokus auf dem Ferienfluggeschäft bzw. hauptsächlich Sommer/Sun-Destinationen im Angebot. Dies wollen wir wie schon in Wien eben mit einem großen Cityshuttle-Angebot ergänzen: Schon jetzt haben wir Stockholm, Mailand und Kopenhagen mit dabei und wollen dieses natürlich auch noch weiter ausbauen. Und zu den Slots: Jene, die wir jetzt genommen haben, hatten wir noch in unserem Portfolio.

Aviation Net: Inwiefern im Portfolio? Waren die noch im Gefrierschrank gelagert oder warum sind diese nicht verfallen?
Andreas Gruber:
 Nachdem wir Änderungen an unserem Flugplan des letzten Sommers vorgenommen haben, konnten wir diese Slots anderwärtig nutzen.

Aviation Net: Heute wurde in Stuttgart ein A320 auf den Namen „Stuttgart“ getauft. Mit dem Terminal 1-West werdet ihr quasi eine eigene Check-In-Halle nutzen. Wie groß soll die Basis hier in den nächsten Jahren werden? Wie viele Flugzeuge wird Stuttgart bekommen?
Andreas Gruber: Heute feiern wir neben unserem Erstflug von Wien nach Kiew auch unseren Erstflug auf der neuen Route Wien-Stuttgart. Die Eröffnung unserer Basis mit zunächst einem stationierten A320 findet aufgrund der äußerst vielversprechenden Vorausbuchungen zudem bereits am ersten März statt, also ein Monat früher als ursprünglich geplant. Ab Sommerflugplan starten wir dann den Vollbetrieb mit 3 Airbus A320 Flugzeugen am Standort. Damit bieten wir insgesamt 93 wöchentliche Abflüge zu 19 Destinationen an.

Der eigene Check-In Bereich ist natürlich sehr gut für uns, insbesondere, weil die Wege von diesem Teil des Airports besonders kurz sind und können somit unseren Gästen ein extrem komfortables Produkt und Airport Erlebnis anbieten.

Unsere neue Basis mit 3 Flugzeugen ist jetzt natürlich einmal ein erster großer Schritt für uns und eine enorme Investition in den Standort Stuttgart und Baden-Württemberg. Dieses Commitment wollen wir aber natürlich auch noch weiter ausbauen um unseren Gästen vorort auch zukünftig noch ein umfangreicheres Destinations- und Frequenz Portfolio zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis überzeugenübe können. 

Aviation Net: Das Ziel für das Geschäftsjahr 2019 sind sechs Millionen Fluggäste. Wie werden sich diese auf die Hubs Stuttgart, Wien und Düsseldorf in etwa verteilen?
Andreas Gruber: Wien ist unsere größte Basis mit 32 Destinationen in 14 Ländern, wo wir mit 40 Prozent unseres Passagieraufkommens planen. 25 Prozent unserer Passagiere werden ab Düsseldorf abfliegen und wir rechnen mit 20 Pozent ab Stuttgart. Das restliche Passagieraufkommen wird mit den in Palma stationierten Flugzeugen generiert. Wobei die Flüge nach Palma ab den anderen Basen in Stuttgart, Wien und Düsseldorf zu den letzteren genannten Bases gezählt wird. 

Aviation Net: Mit Wien-Stuttgart, Wien-Palma, Stuttgart-Palma und Düsseldorf-Palma sind bereits Laudamotion Drehkreuze miteinander verknüpft. Wie sieht es mit den Vorausbuchungen auf Wien-Stuttgart so aus, denn diese Route wurde zuletzt um 5,99 Euro oneway angeboten…
Andreas Gruber: Auf unseren aktuellen Basen in Stuttgart, Wien, Palma de Mallorca und Düsseldorf fokussieren wir uns ausschließlich auf Point-to-Point Verbindungen. Wir sind mit der Performance der Flüge Wien-Stuttgart sehr zufrieden was die heutige 97-prozentige Auslastung ex Wien eindeutig beweist. Am Rückflug ist es uns sogar gelungen eine 100-prozentige Auslastung zu generieren. Für einen Erstflug schon sehr ansehnlich wie ich meine. Die preislich äußerst interessanten Flüge sind anfangs aber wichtig um auf uns und unsere neue Route aufmerksam zu machen, was wir dadurch erfolgreich geschafft haben.

Aviation Net: Die Route nach Stuttgart wurde als erste Strecke im Deutschland-Österreich-Verkehr  ab Wien aufgenommen. Gibt es Pläne weitere zu fliegen denn, es gibt durchaus die eine oder andere Strecke, auf der die Lufthansa Group im Monopol fliegt und die Preise mitunter recht hoch sind seit Air Berlin raus ist…
Andreas Gruber:
Die gibt es durchaus. Wir schauen uns natürlich laufend sämtliche Möglichkeiten an. Gerade streckentechnisch/streckennetzwerktechnisch haben da einige Ideen im Hinterkopf. Als  Niki Lauda und ich angetreten sind, war es genau das Thema. Wir wollen die Monopolsituation brechen, wollen für Wettbewerb sorgen und das ist uns bis jetzt schon sehr gut gelungen. Ich kann an dieser Stelle versichern, dass wir das weiterhin machen werden und noch die ein oder andere Österreich-Deutschland-Strecke im Kopf haben, auf der wir sehr große Chancen sehen und dann sorgen wir schon für ordentlich Wettbewerb. Auf jenen Routen, die wir bis jetzt aufgenommen haben, sieht man auch ganz klar, dass für Kunden eindeutig Vorteile entstanden sind.

Aviation Net: Warum gerade die Entscheidung für Stuttgart und Düsseldorf als Bases und der Rückzug von anderen deutschen Flughäfen?
Andreas Gruber:
Wir haben lieber weniger Basen mit mehr Flugzeugen als mehr Basen mit je nur einem Flugzeug. Wir können so ein viel breiteres Routenportfolio anbieten, um so noch interessanter für unsere Gäste zu sein.

Aviation Net: In Österreich gibt es aber nicht nur Wien als Flughafen, sondern auch Linz, Salzburg Klagenfurt, Graz, Innsbruck und für Vorarlberg relevant Friedrichshafen in Deutschland und Altenrhein in der Schweiz. Wie sieht es mit Plänen für diese Flughäfen aus?
Andreas Gruber:
Auch hier sind wir mit den Airports in engem Kontakt. Wenn sich die Möglichkeiten ergeben sind wir nicht abgeneigt, aber momentan fokussieren wir uns auf unsere Hauptbasen, also Wien, Düsseldorf, Stuttgart und Palma. Andererseits haben wir noch unseren täglichen Salzburg-Palma-Flug, auf den wir sehr stolz sind. Jetzt im Winter fliegen wir momentan von Innsbruck nach Düsseldorf, London und Dublin und werden auch hier die Flüge weiter ausbauen, wenn sich eine Möglichkeit ergibt.

Aviation Net: Was versteht jetzt aber auch ein Airlinechef unter „Möglichkeit ergeben“?
Andreas Gruber:
Es müssen ganz klar die Rahmenbedingungen in Ordnung sein, so dass eine wirtschaftliche Operation nach unserem Geschäftsmodell möglich ist.

Aviation Net: Und die wären?
Andreas Gruber: Das wissen die Flughäfen sehr genau. (lacht)

Aviation Net: Klagenfurt wurde verkauft. War von diesem Flughafen schon jemand zu Gast oder hat zumindest angerufen?
Andreas Gruber:
Nachdem wir Laudamotion gegründet haben waren wir mit sämtlichen österreichischen Airports in Kontakt und klar, Klagenfurt war auch dabei.

Aviation Net: Michael O’Leary hat in der Vergangenheit immer wieder über die hohen Kosten an den Bundesländerflughäfen gelästert. Wie sind da die Ansichten der 100-Prozent-Tochter Laudamotion dazu?
Andreas Gruber:
Die Rahmenbedingungen müssen, wie gesagt, eindeutig stimmen.

Aviation Net: Das kleinere Einzugsgebiet mit höheren Fixkosten führt dann dazu, dass sich Ihrer Meinung nach Low-Coster eher zögerlich mit den Bundesländerflughäfen zeigen. Habe ich das korrekt übersetzt?
Andreas Gruber:
Richtig, insbesondere enorm hohe Flughafenkosten und eher überschaubare Einzugsgebiete.

Aviation Net: Und ist es sicher, dass Laudamotion in Wien bleibt? Oder könnte es sein, dass Michael O’Leary einen Bus hinstellt und fliegt ab Bratislava?
Andreas Gruber:
Wir sind hier hergekommen, um zu bleiben, um als Low-Fare-Airline Nr. 1 in Österreich die zweitgrößte Airline am Standort nach Austrian Airlines zu werden und unsere Präsenz weiter deutlich zu erhöhen. Bratislava ist schön und gut, aber unser Hauptstandpunkt ist und bleibt natürlich Wien.

Aviation Net: Bei Niki und Air Berlin gab es mal eine Kooperation mit den ÖBB, wo man für unter 10 Euro von ganz Österreich aus zum Flughafen  Wien anreisen konnte. Weiters sind Dr. Richard und Blaguss unter der Marke Flixbus sehr aktiv an diversen Flughäfen, die im Einzugsgebiet liegen. Gibt es da Kooperationspläne?
Andreas Gruber:
Wir schauen uns natürlich permanent an, wie wir unser Produktportfolio erweitern können.

Aviation Net: Wenn man in den Urlaub fliegen möchte, beispielsweise mit Laudamotion, als Student oder Lehrling und möchte einen Tag oder ein Wochenende am Strand verbringen, hat aber nur ein Budget von 100 Euro, wie weit kommt man damit?
Andreas Gruber:
Mein Tipp: Auf unsere Homepage Laudamotion.com gehen, den Preisscanner anschauen und ein Schnäppchen zu ergattern. Einfach ein paar Stunden ans Meer zu fliegen oder eine Stadt zu besichtigen soll auch für junge Menschen leistbar und erlebbar sein. Reisen ab Wien ist derzeit extrem günstig und das sollte man nutzen um die Welt zu erkunden. Natürlich darf man dabei nicht vergessen, sich für Laudamotion zu entscheiden.

Aviation Net: Laudamotion wirbt mit Tickets ab 9,99 Euro. Gelegentlich gibt es Aktionen mit Flügen um 1 Euro. Laudamotion ist hier aber kein Einzelfall sondern auch Wizzair agiert in Wien sehr preisaggressiv und zum Marktstart hatte euer Mitbewerber Anisec gar nur 1 Cent für Tickets verlangt. Bleiben wir bei euren 9,99-Tickets: Angenommen ich finde auf Hin und Retourflug ein solches freue mich und halte mich schön an Bestimmungen, Handgepäck und drucke meine Boardkarte selber aus bzw. vergesse sie auch nicht mitzunehmen, was verdient Laudamotion dann eigentlich? Bitte in Euro beziffern.
Andreas Gruber:
 Wir verdienen dran, einen glücklichen Passagier an Board zu haben und freuen uns ihn von unserem Produkt zu überzeugen können und dann eben auch nachhaltig für uns gewinnen zu können, sodass er ein Frequent-Customer von Laudamotion wird.

Aviation Net: Die Flughafentaxen in Wien sind aber bedeutend höher als jene 9,99 Euro, die ihr mitunter kassiert. Heißt das in weiterer Folge Laudamotion zahlt drauf? 
Andreas Gruber:
 Das kalkulieren wir natürlich bei gewissen Tarifen ein, aber man muss eine ordentliche Auslastung zusammenbekommen. Das ist uns wirklich sehr gut gelungen und wir konnten bereits in unserem ersten Jahr über vier Millionen Passagiere erfolgreich von Laudamotion überzeugen.

Aviation Net: Jetzt stellt da gleich eine Folgefrage, denn höhere Yields sind auf manchen Routen gar nicht in Sicht, denn im Lowcost in Wien gehen die Player manchmal auf gleichen Destinationen und manchmal geht man sich aus dem Weg, aber dem Kunden, der extrem billig reisen will, ist die Airline egal. Für den zählt eher der Preis. Wie lange geht denn Ihrer Meinung nach dieser Preiskampf in Wien weiter? Wird das dauerhaft so bleiben oder wie entwickelt sich das?
Andreas Gruber:
 Ich bin mir sicher, dass eine Konsolidierung auch am Wiener Markt stattfinden wird. Gewisse Marktteilnehmer werden sich zurückziehen. Dies erfolgte bereits auf gewissen Strecken. Unsere Expansion mit über 30 Destinationen, die wir jetzt schon veröffentlicht haben, stellt in der kurzen Zeit natürlich ein unglaubliches Wachstum dar. Eines kann ich jetzt an dieser Stelle schon verraten: Das war definitiv noch nicht alles, denn wir haben noch einige Pläne, um unsere Präsenz am Standort Wien im Sommerflugplan 2019 noch deutlich weiter auszubauen.

Aviation Net: Thema Gebührenabzocke: Ihr habt sehr günstige Angebote, aber die Mitnahme von Gepäck kostet und zuletzt stand Laudamotion bisschen in der Kritik der Arbeiterkammer Salzburg wegen Gebühren für nicht ausgedruckte Boardkarten was ist denn eure Meinung dazu?
Andreas Gruber:
In Salzburg war es dem Passagier aufgrund technischer Schwierigkeiten der Homepage nicht möglich die Boardkarte auszudrucken. Daher haben wir die Gebühr dann nachträglich erstattet. Im Endeffekt weisen wir den Passagier öfters daraufhin, dass er das machen muss oder es kostet halt extra.

Aviation Net: Wenn man möglichst günstig in den Urlaub fliegen möchte hat man bei Laudamotion zwei Möglichkeiten, sofern man ein bisschen mehr Gepäck hat:  Beispielsweise könnte man rund 40 Euro Koffergebühren zahlen, aber In den Verkaufsbedingungen der Ryanair steht, dass es die Möglichkeit gibt einen Extraseat zu buchen, wenn man mehr Platz haben will. Wenn ich für 2 Sitze bezahle, darf ich dann die doppelte Menge an Handgepäck mitnehmen?
Andreas Gruber:
Ursprünglich war der Extraseat für mehr Platz und nicht für mehr Handgepäck gedacht. Bei unserem Priority-Boarding kann man sein Gepäck ohnehin mit an Bord nehmen.

Aviation Net: Bleibt Laudamotion bei der momentanen Regelung des sogenannten „ein großes“ und „ein kleines“ Handgepäckstück? Oder denkt man dann doch, das Ryanair-Ding lukrativer ist?
Andreas Gruber:
Momentan bleiben wir dabei.

Aviation Net: Wird es bei Laudamotion bald auch negative Flugpreise geben, bei der Passagiere für den Flug etwas bekommen und fürs Gepäck und sonstige Extras zahlen müssen?
Andreas Gruber: Wer von meinem Team hat diese Information ausgeplaudert? (lacht) Aber jetzt ernsthaft: Ich bin mir sicher, dass wir bereits jetzt mit unserer aktuellen Preisgestaltung unseren Passagieren ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis bieten und dies auch zukünftig weiterhin machen werden. Michael O'Leary hatte ja zudem einmal gesagt in seiner Vision sind Flüge sowieso kostenlos, wenn Hotels, Mietautos etc. auf der Website gebucht werden. Wenn man beispielsweise auf laudamotion.com Hotels bucht, bekommt man schon jetzt eine Gutschrift für die nächste Flugbuchung gutgeschrieben. Die Richtung wird also auf jeden Fall weiterverfolgt und wenn man sich auf unserer Website Pakete selbst zusammenschnürt kann man ordentlich Geld sparen.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.
    Autor: Jan Gruber
    Leitender Redakteur
    Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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