American Airlines tief in die roten Zahlen gerutscht

Carrier organisierte sich auf dem Kapitalmarkt frisches Geld.

Airbus A321 (Foto: American Airlines).

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist American Airlines tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Carrier weist für das zweite Quartal des Jahres 2020 einen Verlust in der Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro aus. Die Anzahl der beförderten Passagiere sackte um 86 Prozent auf 5,5 Millionen Reisende ab.

Das Oneworld-Mitglied konnte die laufenden Betriebskosten lediglich um 62 Prozent senken. Der Umsatz ging jedoch auf 1,6 Milliarden U.S.-Dollar zurück. Im Vorjahresquartal stand unter dem Strich ein Gewinn in der Höhe von 662 Millionen U.S-Dollar.

Da die Finanzlage zunehmend dramatisch wird, besorgt sich American Airlines auf dem Finanzmarkt frisches Kapital. Dazu wurden sowohl neue Aktien als auch Anleihen ausgegeben. Durch diese Maßnahmen konnte der Cashbestand auf 10,2 Milliarden Dollar angehoben werden. Weiters rechnet man damit, dass im Laufe des Jahres staatliche Mittel in der Höhe von 4,75 Milliarden U.S.-Dollar ausbezahlt werden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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