Altenrhein bangt um die Existenz

Neue Regelung bittet Regionalflughäfen zur Kasse.

Flughafen Altenrhein (Foto: Peter Unmuth).

Auf kleine schweizerische Regionalflughäfen wie Altenrhein oder Bern kommen schwierige Zeiten zu. Bislang kam der schweizerische Staat für die Flugsicherung auf. Ab kommendem Jahr werden diese zur Kasse gebeten. Vorerst mit einem Teilbetrag, ab 2020 mit den vollen Kosten.

Der für den Vorarlberger Markt wichtige Flugplatz St. Gallen-Altenrhein könnte dadurch sogar in seiner Existenz gefährdet sein. Peoples-Finanzchef Thomas Mary erklärte gegenüber Radio FM1, dass man jene Kosten, die bislang die Schweizerische Eidgenossenschaft trug, nicht finanzieren könne. "Es ist nur eine Frage der Zeit bis Regionalflugplätze schließen mussen", so Mary gegenüber Radio FM1.

Der Ball liegt nun bei SkyGuide, der schweizerischen Flugsicherung, doch Thomas Mary ist der Ansicht, dass das Unternehmen keinen Druck hätte konkurrenzfähige Preise anzubieten. Nun soll eine Lösung gefunden werden, um schweizerische Regionalflughäfen, so auch Altenrhein, in ihrer Existenz zu sichern.

Ein Schulterschluss der Airports Lugano, Bern und Altenrhein soll nun in Kooperation mit AeroSuisse und dem Bazl eine politische Lösung suchen. Ganz einfach dürfte das allerdings nicht werden, denn die bisherige Quersubventionierung der Flugsicherung wird aufgrund neuer EU-Regeln nicht mehr möglich sein.

Autor: Jan Gruber

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