Air Malta verschrottet einzigen A319

Langstreckeneinstieg könnte über Tochtergesellschaft Malta MedAir vollzogen werden.

Airbus A319 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die Fluggesellschaft Air Malta stellte mit der 9H-AEJ den letzten Airbus A319 außer Dienst. Das geleaste Flugzeug ist derzeit auf dem Luqa Airport abgestellt und soll in Kürze verschrottet werden. Die Maschine ist knapp unter 16 Jahre alt.

Im Gegenzug beabsichtigt Air Malta die A320neo-Flotte weiter auszubauen. Unklar ist noch, ob das weitere Wachstum auf dem AOC der Muttergesellschaft oder auf jenem der Tochter Malta MedAir, die derzeit einen A320 im Auftrag von Air Malta betreibt, erfolgen wird.

Allenfalls stellte Tourismusminister Konrad Mizzi bereits vor einiger Zeit in Aussicht, dass mit Maschinen der Typen A321LR/XLR der Einstieg in das Langstreckengeschäft vollzogen werden könnte. Dem aktuellen Informationsstand nach plant Mizzi diese Maschinen durch die Tochtergesellschaft Malta MedAir betreiben zu lassen. So sollen Kurz- und Langstrecke operativ getrennt werden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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