Air Astana landet in der Gewinnzone

Billigtochter FlyArystan bescherte der kasachischen Airline deutlich mehr Inlandspassagiere.

Airbus A320 von Air Astana (Foto: Air Astana).

Airbus A320 von Air Astana (Foto: Air Astana).

Nach einem Betriebsverlust im ersten Halbjahr 2018 konnte Air Astana von Jänner bis Juni des heurigen Jahres wieder schwarze Zahlen schreiben: Zwar sank der Umsatz leicht von 386,5 Millionen auf 372,6 US-Dollar, der Betriebsgewinn erreichte hingegen nach minus 11,0 Millionen nunmehr ein Plus von 6,8 Millionen US-Dollar. Auch das EBITDAR konnte um 49 Prozent auf 50 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Die Kosten pro angebotenem Sitzplatzkilometer (CASK – Cost per Available Seat Kilometre) konnten um 7 Prozent auf 5,33 US-Cent reduziert werden.

Die kasachische Fluggesellschaft beförderte im ersten Halbjahr insgesamt 2,1 Millionen Passagiere, geringfügig mehr als 2018. Der Inlandsverkehr wuchs in diesen sechs Monaten allerdings stark um neun Prozent - nicht zuletzt aufgrund des Starts des Low-Cost-Ablegers FlyArystan im Mai 2019.

Im Mai 2019 hob die Low-Cost-Tochter FlyArystan zum ersten Linienflug ab (Foto: Air Astana).

President und CEO von Air Astana Peter Foster erklärte, dass durch FlyArystan ein erheblicher Anteil am Gesamtverkehr der Unternehmensgruppe nun durch Kunden generiert werde, die nie zuvor geflogen sind. "Mehr als 80.000 FlyArystan Tickets wurden in der Hochsaison zu einem Preis von weniger als 10.000 Kasachischen Tenge verkauft, etwa 26 US-Dollar. Das hat dazu beigetragen, dass der Verkehr an unseren Drehkreuzen Almaty und Nur-Sultan um 30 Prozent wuchs und sich der Verkehr aus Regionalstädten verdoppelt hat", so Foster.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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