Air Adriatic sichert sich Adria-Airways-Assets

AOC wurde verkauft.

Unter dem Namen "Air Adriatic" existierte in der Vergangenheit bereits eine Airline. Ein Zusammenhang mit der aktuellen Neugründung besteht allerdings nicht. Im Bild: McDonnell Douglas MD-80 (Foto: Thomas Ramgraber).

Das noch aktive, aber eingefrorene AOC der insolventen Fluggesellschaft Adria Airways wurde im Rahmen eines Bieterverfahrens an das Unternehmen Air Adriatic verkauft. Hinter diesem steht der slowenische Geschäftsmann Izet Rastoder. Die für die Durchführung kommerzieller Flüge notwendige Betriebsgenehmigung muss allerdings bei der slowenischen Zivilluftfahrtbehörde neu reaktiviert werden.

Air Adriatic plant nach derzeitigem Informationsstand keine Linienflüge, sondern will in den Bereichen Charter, ACMI und Business Aviation tätig werden. Derzeit sind allerdings die Auflagen erteilt, dass der Kaufpreis für das AOC binnen drei Tagen überwiesen werden muss. Weiters sollen Slots und die Mitgliedschaft bei der IATA beantragt werden. Auch die finanzielle Leistungsfähigkeit zur Reaktivierung der Betriebsgenehmigung muss gegenüber der Zivilluftfahrtbehörde nachgewiesen werden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

    Special Visitors

    Atlantic Airways / OY-RCK
    Danish Air Transport / OY-RUE
    LGW - Luftfahrtgesellschaft Walter / D-ABQA
    British Airways / G-EUPJ
    Windrose Airlines / UR-DNT
    Jet2.com / G-JZHY
    SAS / OY-KAM

    Unsere Autoren

    Martin Metzenbauer

    Jan Gruber

    Michael Csoklich

    René Steuer

    Carlo Sporkmann