Aigle Azur: Gericht setzt Notgeschäftsführer ein

Airline in schwieriger Finanzlage.

A320 (Foto: Airbus).

Ein französisches Gericht setzte bei der Fluggesellschaft Aigle Azur über den Kopf der Aktionäre hinweg einen Übergangschef ein. Hintergrund ist, dass es gleich zwei Personen gab, die die Führung der Airline für sich beansprucht haben. Das Gericht berief nun einen Administrator, der funktionell ident ist mit einem sogenannten Notgeschäftsführer in Deutschland oder Österreich.

Aigle Azur befindet sich laut französischen Medienberichten in einer äußerst angespannten Finanzlage. Unter den Aktionären soll auch ein Streit über die Sanierung und gleichzeitig auch die Unternehmensführung ausgebrochen sein. Die Bestellung des Administrators erfolgte auf Antrag eines Teilhabers, der eigene Angaben nach 19 Prozent hält.

Die Fluggesellschaft wurde im April 1946 gegründet und ist damit eine der ältesten noch bestehenden Airlines Frankreichs. Derzeit betreibt man 11 Maschinen des Herstellers Airbus. Dabei handelt es sich um einen A319, acht A320 und zwei A330-200. Das durchschnittliche Flottenalter beträgt 11,5 Jahre.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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