Aeroflot plant Zusammenschluss mit Pobeda und Rossiya

Die größte russische Fluggesellschaft muss sich auch mit Kritik aufgrund der Vorgehensweise bei Rückerstattungen herumschlagen.

Airbus A330 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Pobeda und Rossiya könnten den russischen Luftverkehrsmarkt in naher Zukunft endgültig verlassen: Russischer Berichterstattung zufolge erwägen die Verantwortlichen sie mit ihrer Muttergesellschaft Aeroflot zusammenzulegen. Flotten samt Belegschaft der Tochtergesellschaften sollen mit zur größten russischen Fluggesellschaft gehen, um die Konsolidierung der Vermögenswerte rund um das Zentralunternehmen voranzutreiben.

Darüber hinaus hagelt es Kritik seitens des Verbandes der Reiseveranstalter Russlands über die Vorgehensweise bei Ticketrückerstattungen aufgrund annullierter Flüge. Aeroflot habe demnach ihre Website so modifiziert, dass es unmöglich sei, online um eine Zurückzahlung anzufragen. "Tatsächlich hat der Beförderer im Moment einfach die Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber dem Verbraucher ausgesetzt, ohne dies offiziell zu erklären", sagte der Verband in einer Erklärung.

Der internationale Flugverkehr in Russland ist derzeit aufgrund der Coronavirus-Krise vollends zum Erliegen gekommen, während sich die Inlandskapazität nach Schätzungen halbiert haben soll, wie ch-aviation.com berichtet. Die Billigairline Pobeda hat seit dem 1. April alle Flugverbindungen eingestellt, während der regionale Carrier Rossiya mit reduzierten Flugplänen fortfährt.

Autor: Granit Pireci
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Granit verstärkt seit März 2020 die AviationNetOnline-Redaktion und ist insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert.

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