Adria Airways bestellt SuperJets ab

Erst im November 2018 wurde eine Absichtserklärung für den Lease von 15 SuperJet 100 unterschrieben.

Foto: Sukhoi Civil Aircraft Company

Knalleffekt in Slowenien: Die im November 2018 geschlossene Absichtserklärung mit der Sukhoi Civil Aircraft Company (SCAC) für 15 geleaste SuperJet 100 ist nun geplatzt. Die slowenische Airline übernimmt den russischen Typ nicht in ihre Flotte.

Als Grund gibt Adria in einer Presseerklärung an, dass ein Vertragsabschluss mit den russischen Partnern nicht möglich gewesen sei: "Von Seiten der Adria gab es wachsende Besorgnis über die Verpflichtung von SCAC zu einer fairen und stabilen langfristigen Partnerschaft sowie über das Fehlen einer gemeinsamen Vision für die weitere strategische Entwicklung des Unternehmens", heißt es im Statement von Adria.

"Wir sind natürlich enttäuscht, dass die Zusammenarbeit mit Sukhoi nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die Partnerschaft wäre allerdings nur möglich gewesen, wenn die im strategischen Business Plan festgelegten Ziele hätten erreicht werden können. Leider haben wir in diesem Fall nicht gedacht, dass dies möglich sein wird", erklärte Holger Kowarsch, Managing Director von Adria Airways.

Die Flottenstruktur soll vorerst unverändert bleiben. Adria setzt derzeit drei Airbus A319, neub Bombardier CRJ900, zwei Bombardier CRJ700ER und sechs Saab2000 ein. Das Geschäftsmodell setzt sich auf vier Säulen: Linienverkehr, Charter-, Fracht- und ACMI-Flüge.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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