Aasgeier kreisen über Adria-Airways-Resten

Fünf Interessenten bieten für einzelne Assets.

Saab 2000 (Foto: Thomas Ramgraber).

Für die zum Verkauf stehenden Assets der insolventen Fluggesellschaft Adria Airways soll es insgesamt fünf Interessenten geben. Diese sind insbesondere an den Flugsimulatoren und weiteren Trainingseinrichtungen interessiert, berichtet CH-Aviation.com.

Auch soll es mit Joc Pečečnik einen Bieter geben, der sich vorstellen kann das insolvente Unternehmen gänzlich aufzukaufen und einen Neustart durchzuführen. Auch der ehemalige Adria-Airways-Geschäftsführer Mark Anzur und ein nicht näher genannter Investor aus dem Ausland sollen involviert sein. Das Projekt soll aber stark davon abhängig sein wie schnell die benötigten Lizenzen wiedererlangt werden können.

Weitere Interessenten sollen lediglich an einzelnen Assets, beispielsweise Flugsimulatoren, Kaufinteresse haben. Parallel dazu arbeitet der slowenische Staat daran mit Air Slovenia einen neuen Flagcarrier in die Luft zu bringen. Zuletzt wurde auch ein Chartermodell in den Raum gestellt.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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