A220-Probleme: Software unter Verdacht

Ermittler sollen Zwischenbericht vor Jahresende vorlegen.

A220 (Foto: Jan Gruber).

Die Pannenserie bei den Airbus A220 der Fluggesellschaft Swiss könnte möglicherweise ihren Ursprung in der Software haben. Reuters berichtet, dass die Unfallermittler vermuten, dass ein Update die Ursache für "mechanische Resonanz oder destruktive Vibrationen" in den Kompressoren der Treibwerke sein könnte. Eine offizielle Bestätigung gibt es hierfür jedoch noch nicht.

Innerhalb von drei Monaten ist es bei Swiss dreimal zu erheblichen Problemen im Zusammenhang mit den PW-Triebwerken der A220-Flotte gekommen. Während dem Flug zerlegten sich diese regelrecht, was den Carrier zu einer außerplanmäßigen Inspektion aller A220 bewegte. Laut Reuters sollen die offiziellen Untersuchungen, die auch in Zusammenarbeit mit Triebwerkshersteller Pratt & Whitney durchgeführt werden, weit vorangeschritten sein. Mit einem Zwischenbericht wird noch vor Jahresende gerechnet.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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