737-Max-Grounding führt zu Gewinneinbruch bei Tui

Konzern rechnet auch im kommenden Jahr mit erheblichen Zusatzkosten

B737-Max8 (Foto: www.airteamimages.com).

Beim börsennotierten Reisekonzern Tui macht sich der Ausfall der Maschinen des Typs Boeing 737-Max nun auch in den jüngst veröffentlichten Jahreszahlen bemerkbar. Der Überschuss sank um etwa 43 Prozent auf 416 Millionen Euro. Das bereinigte Ebit liegt um 22 Prozent unter der Vorperiode und wurde mit 893 Millionen Euro kommuniziert. Für die Aktionäre bedeutet dies, dass die Dividende je Aktie auf 54 Cent abgesenkt werden muss.

Sofern die Boeing 737-Max ab Ende April 2020 wiedereingesetzt werden dürfen, rechnet die Konzernleitung mit zusätzlichen Belastungen in der Höhe von 130 Millionen Euro. Diese Summe könnte allerdings weiter steigen, wenn das weltweite Grounding noch länger andauern wird. Inzwischen ist auch fix, dass die FAA diesem Muster im Jahr 2019 keine Wiederzulassung mehr erteilen wird. Die Entscheidung wird also in das Jahr 2020 verschoben. Tui rechnet mit Kosten in der Höhe von 220 bis 270 Millionen Euro, wenn dieser Maschinentyp auch im Sommer 2020 nicht zur Verfügung stehen sollte.

Autor: René Steuer
Redakteur
René ist seit Oktober 2018 für Aviation Net tätig und bringt frischen Elan in die Redaktion.

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