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Von: Roman Payer

Verfasst am: 17.08.11 13:30

InterSky ab Herbst im Codeshare mit Air Berlin

Die Vorarlberger Airline stärkt ihre Kooperation mit der deutschen Fluggesellschaft Air Berlin und will dafür auf größere Flugzeuge umsteigen.

Ist die Dash 8-300 auch bei InterSky ein Auslaufmodell? (Foto: AirTeamImages.com)

Ist die Dash 8-300 auch bei InterSky ein Auslaufmodell? (Foto: AirTeamImages.com)

Die Bregenzer Fluggesellschaft InterSky will laut den “Vorarlberger Nachrichten” größere Flugzeuge einsetzen. Seit der Kooperation mit Air Berlin und NIKI stehe ein Flugzeugankauf im Raum, der Flottenumbau dürfte auch den Streit zwischen Eigentümer und Geschäftsführer ausgelöst haben. Vor gut einem Monat wurde der bisherige Geschäftsführer Claus Bernatzik von den Eigentümern Rolf Seewald und Renate Moser abgelöst.

Am Heimatflughafen in Friedrichshafen will das Familienunternehmen bis 2014 den Umsatz auf 60 Millionen Euro verdoppeln. Die Strategie von Renate Moser sieht Zubringerflüge für Air Berlin vor. Das soll auch zu höheren Passagierzahlen führen. Derzeit befördert man jährlich eine Viertelmillion. 2014 sollen es 370.000 Passagiere sein.

"Wir können von der Markenmacht von Air Berlin auf den Außenmärkten Berlin, Hamburg und Düsseldorf profitieren", sagte die Airlinerin Renate Moser den Vorarlberger Nachrichten. Ab Herbst sollen InterSky-Flüge direkt auf der Homepage von Air Berlin und NIKI buchbar sein, so Moser. Das Codeshare-Abkommen mit Air Berlin könnte für InterSky ein zusätzliches Passagieraufkommen generieren, in dem InterSky vom Streckennetz der deutschen Airline profitiert.

Für das Wachstum seien größere Flugzeuge notwendig. Moser will daher größere Typen evaluieren. Die derzeit eingesetzten Dash 8-300 könnten gegen die größeren Dash 8-400 ausgetauscht werden. Möglich wäre aber auch ein Markenwechsel zu dem französisch-italienischen Flugzeughersteller „Avions de Transport Régional“, in Frage kommen würden Maschinen des Typs ATR72. Entschieden werden soll noch diesen Winter, ab dem Frühjahr soll dann auf den stärksten Strecken auf die 70-Sitzer umgestellt werden.



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