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Von: Jan Gruber

Verfasst am: 23.04.14 15:22

Parchim: Straße als Zankapfel

Alternativvorschlag wird derzeit geprüft.

Boeing 747C auf dem Flughafen Schwerin-Parchim (Foto: www.AirTeamImages.com).

Boeing 747C auf dem Flughafen Schwerin-Parchim (Foto: www.AirTeamImages.com).

Der Flughafen Schwerin-Parchim beabsichtigt noch heuer die Sanierung der Start- und Landebahn anzupacken, da diese Angaben des chinesischen Flughafenbetreibers nach in schlechtem Zustand wäre. Quasi in einem Aufwasch möchte man Geräte für Instrumentenanflug installieren. Dazu müsste eine Straße gesperrt werden, was bei Kauf des Airports durch den chinesischen Investor angeblich Vertragsbedingung war, jedoch stößt dieses Vorhanden auf Widerstand.

Parchim ist nicht gerade mit viel Flugverkehr gesegnet, denn regelmäßige Passagierflüge gibt es schon lange nicht mehr. Lediglich einige wenige Frachtmaschinen und Trainingsflüge sind hie und da mal auf dem verschlafenen Regionalflughafen zu Gast. Wenn mal ein Flugzeug startet oder landet wird die Straße bei der Runway durch eine Baustellenampel temporär gesperrt.

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim betont, dass die Kostenübernahme der Verlegung der betroffenen Straße nicht im Kaufvertrag vereinbart worden wäre. Überhaupt sieht man keinen Grund eine neue Straße zu bauen, da es ohnehin nicht viel Flugverkehr gibt. Der Flughafenbetreiber hingegen verweist darauf, dass Autoverkehr die elektronischen Anlagen stören würde.

Ein Gegenvorschlag des Investors ist, dass die zu errichtende 300 Meter lange Sicherheitszone der Runway in entgegengesetzter Richtung angelegt werden könnte. Dies wäre momentan Gegenstand einer Prüfung durch das Luftfahrtbundesamt, allerdings müssten auch Land Mecklenburg-Vorpommern und der Landkreis dieser Alternative zustimmen.



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