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Verfasst am: 29.09.14 13:05

"Jump": Kranich erwägt Cockpit-Outsourcing

Die neue Ferienflugsparte "Jump" der Lufthansa könnte von Schweizer Piloten bereedert werden, heißt es im "Spiegel".

Foto: Andy Graf

Foto: Andy Graf

Neben der Gründung einer eigenen "Wings" Low-cost-Tochter für Günstiglangstrecken möchte Lufthansa, wie berichtet, auch auf eigenen touristiklastigen Routen mit entsprechender Kostenstruktur ganz neu durchstarten. Dies soll mit 14 umgerüsteten Airbus A340-300 gelingen, die unter der Marke "Jump" zu Ferienzielen wie Las Vegas und Mauritius eingesetzt werden könnten.

Einem Artikel des deutschen Magazins "Spiegel" zufolge, könnten die Flugzeuge hierbei zu Sparzwecken auch mit externen Piloten bereedert werden. Im November 2015 könnte das Projekt bereits starten. Hoch im Kurs stehen hierbei offensichtlich die Flugzeugführer der Schweizer PrivatAir, die bereits heute auf vereinzelten Lufthansa-Business-Verbindungen nach Dammam und Pune unterwegs sind. Im Falle der "Jump" würden die Maschinen an das Schweizer Unternehmen verleast und samt Cockpitbesatzung wieder zurückgemietet.

Gegenüber der Nachrichtenagentur "DPA" bestätigte eine Sprecherin der Airline nur, dass "alternative Bereederungsmöglichkeiten geprüft" werden. Dies sei ein Novum in der Geschichte des Konzerns und sicherlich auch nicht im Sinne der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, die für morgen den fünften Streik in Folge organisiert.



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