AUA-Betriebsrat fordert Standortsicherung
Der Bordbetriebsrat der AUA hofft weiter auf eine einvernehmliche Lösung in Sachen Kollektivvertrag.

Wenn es nach Junghans geht, soll das Wohl des Personals bei der AUA bald wieder im Vordergrund stehen. (Foto: Sonja Dries)
Der Betriebsrat des Austrian-Airlines-Bodenpersonals, Alfred Junghans, fordert alle Beteiligten im KV-Streit dazu auf, an einem Tisch zusammenzukommen, um den Luftfahrtstandort Österreich für die Zukunft abzusichern. Er hofft weiter auf eine einstimmige Lösung.
Junghans kritisiert heute in einer Aussendung, dass die Wirtschaftskammer durch die einseitige Kündigung des Kollektivvertrages die Situation für das AUA-Bordpersonal unnötig verschärft hätte und dass dies offenbar auf Wunsch des AUA-Managements geschehen wäre. Er fordert, dass das Wohl der Beschäftigten wieder im Vordergrund steht.
Der Bodenbetriebsrat führt laut der Aussendung erfolgsversprechende Verhandlungen mit den Gewerkschaften vida und der GPA-djp über eine Reform des Kollektivvertrages, die eine nachhaltige Lösung für das Bodenpersonal bringen soll.