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Von: Roman Payer

Verfasst am: 22.03.12 19:40

AUA: 81% der Postings kommen von Fans

Live-Interview auf Twitter mit Pannen

Die Social Media-Managerin Astrid Wecht beim Twittern mit AANet. (Foto: Austrian Airlines)

Die Social Media-Managerin Astrid Wecht beim Twittern mit AANet. (Foto: Austrian Airlines)

Wie gehen Airlines mit Facebook, Twitter und Co. um? Dass wollte Austrian Aviation Net heute von Österreichs größter Fluggesellschaft, der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines, wissen. Da es um Social Media ging, wurde das Interview live auf Twitter (Hashtag: #aua) geführt, allerdings nur die ersten acht Fragen lang, dann ging Twitter in der Redaktion plötzlich nicht mehr.

So spielte sich das spannende Experiment ab:

Austrian Aviation Net: Willkommen beim ersten Twitterinterview von Austrian Aviation Net. Das Thema: Austrian Airlines und deren Social Media Strategie. Gesprächspartnerin von Austrian ist die Social Media-Managerin Astrid Wecht.

Astrid Wecht: Hallo von Austrian Airlines. ;)

AANet: Versuchen Sie mal in 140 Zeichen zu erklären, warum Social Media für eine Airline wichtig ist?

Wecht: Wir haben damit einen direkten und persönlichen Kontakt zum Kunden. Das ist sehr wertvoll für uns.

AANet: Wer sind den Leute, die der AUA auf Twitter und Facebook folgen?

Wecht: Unsere Passagiere, Flug- und Reiseinteressierte und Luftfahrtbegeisterte...und Luftfahrtjournalisten. ;)

AANet: Facebook und Twitter sind sehr dynamische Medien, die nur schwer zu kontrollieren sind. Wie gehen Sie damit um?

Wecht: Für uns ist das Wichtigste, zuzuhören und der Dialog mit unserer Community - nicht kontrollieren.

AANet: Wie reagieren Sie auf Kritik?

Wecht: Wir sind immer offen für Kritik. Positiv: Freuen wir uns. Negativ: Nehmen wir ernst. Wir leiten beides im Haus weiter.

AANet: Verstärkt sich die Kritik nicht dadurch, dass sie öffentlich gepostet wird?

Wecht: Für uns ist Kritik immer ein wertvoller Input. Egal ob persönlich, über E-Mail oder öffentlich über Social Media.

AANet: Aber auf Facebook und Twitter ist das für andere User sichtbar. Reagieren diese auch auf kritische Postings?

Wecht: Ja, klar. Aber auch das hilft uns bei unserer Arbeit. Das ist ja auch das Spannende an Social Media.

AANet: Die AUA ist ja sehr oft Schlagzeilen. Wird das von Ihnen oder ihren Usern auch in Social Media thematisiert?

Wecht: Alle Themen rund um Austrian (Unternehmen, Reisen und Luftfahrt) finden auf unseren Kanälen Platz.

AANet: Die AUA hat über 5.000 Follower und mehr als 80.000 Facebook-Fans. Gibt es noch weitere Zahlen, die den Erfolg bestätigen?

Wecht: Ja, z.B. unsere Community ist sehr aktiv. 81% der Postings auf Facebook kommen von unseren Fans!

Das war's - fürs erste. Nachdem Twitter.com nicht mehr funktionierte, griffen wir zum Handy und führten das Interview telefonisch fort.

AANet: Was machen Sie, wenn es zu technischen Pannen kommt?

Wecht: Wir holen das, was wir vorhatten einfach nach, sobald es wieder funktioniert.

AANet: Zurück zu den Zahlen: Auf Facebook gibt es eine eigene Buchungsmaske "Facebooking". Wie viele Tickets werden da gebucht?

Wecht: Da können wir keine Zahlen nennen, aber das Feedback ist gut. Wir werden das beibehalten.

AANet: Welche Plattformen benützen die AUA neben Twitter und Facebook noch?

Wecht: Unseren Weblog namens redblog, YouTube und Flickr.

AANet: Worüber schreiben auf dem Blog?

Wecht: Dort können wir mehr ins Inhaltliche gehen, weil wir dort mehr Zeichen als auf Facebook und Twitter haben. Wir schreiben über alles, dass mit dem Fliegen zu tun hat.

AANet: Wie viele Leser hat der redblog?

Wecht: Wir haben ungefähr 10.000 Leser pro Monat.

AANet: Wie werden YouTube und Flickr eingesetzt?

Wecht: Die beiden Plattformen nützen wir bei speziellen Anlässen, etwa bei der Aktion "Smilemaker".

AANet: Welchen Stellenwert hat Social Media innerhalb des Marketings?

Wecht: Facebook und Twitter werden im Marketing immer wichtiger.

AANet: Was war das Ziel, als man auf Facebook und Twitter gestartet ist?

Wecht: Das erste Ziel war, Markenbotschafter zu generieren und mit den Fans in guten Kontakt zu bleiben.

AANet: Und welche Ziele haben Sie sich aktuell gesetzt?

Wecht: Die Follower und Fanzahlen weiter zu steigern und mit ihnen in Dialog zu bleiben.

AANet: Was ist das Erfolggeheimnis, um neue Fans zu gewinnen?

Wecht: Das liegt an den Themen. Die Luftfahrt ist spannend, da geht es ums Reisen und Fliegen, aber auch um Technik und Wirtschaft.

AANet: Wann schafft die AUA-Facebookseite die Schwelle von 100.000 Fans?

Wecht: Das geht sich heuer noch aus.

AANet: Abschließende Frage: Was ist eigentlich für Sie der Unterschied von Facebook und Twitter?

Wecht: Facebook ist mehr Entertainment. Auf Twitter hingegen haben wir eine ganz andere Leserschaft.



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