Regierung lehnt Abschaffung der Ticketsteuer ab
Die Streichung der Ticketabgabe wäre ein wichtiger Beitrag zur Sanierung der AUA. Das Finanzministerium will davon jedoch nichts wissen.

Fluglinien sollen auch weiterhin Abgaben für ihre Tickets zahlen. (Foto: Austrian Airlines)
Während AUA-Vorsitzender Jaan Albrecht immer wieder von einer mündlichen Zusage der Regierung zur Entlastung der österreichischen Fluglinie gesprochen hatte, schließt das Wiener Finanzministerium eine Streichung der Flugticketsteuer aus und denkt maximal über eine Senkung der Gebühren nach.
Wie österreichische Medien mit Berufung auf die APA berichten, hat es bisher keinerlei Zusagen von Seiten der Regierung zur Abschaffung der Ticketsteuer gegeben. Der Ministeriumssprecher Harald Waiglein bestätigte gegenüber der APA lediglich die Überprüfung einer möglichen Senkung bei Kurzstrecken von acht auf sieben Euro, da auch Deutschland seine Luftverkehrssteuer leicht gesenkt hat.
AUA-Mutter Lufthansa fordert vehement die Abschaffung der Flugticketsteuer, die erst nach der Übernahme von Austrian Airlines in Österreich eingeführt worden war. Dies wäre laut Vorstandsvorsitzendem Christoph Franz ein wichtiger Schritt in Richtung Sanierung der AUA. Auch AUA-Chef Albrecht hatte in den letzen Wochen an die österreichische Regierung appelliert, durch die Streichung der Steuer einen Beitrag zur Rettung der AUA zu leisten.