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Flughafen Wien senkt Passagierprognose

Die Abschreibungen für den Skylink (Check-in 3) halbierten den operativen Gewinn beinahe auf 18,1 Millionen Euro. Das ist ein Minus von 40,5 Prozent. Das Periodenergebnis sank noch stärker von 21,6 auf 9,5 Millionen Euro. Nach dem schwachen...

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Chicago, die Dritte

In der Vergangenheit hat Austrian Airlines die US-Metropole bereits zweimal mit einer Nonstop-Verbindung in ihren Flugplan aufgenommen – und ebenso oft wieder eingestellt. Seit 17. Mai 2013 fliegt die AUA wieder fünfmal pro Woche von Wien zum...

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AUA plant weiteren Langstrecken-Ausbau

Nach der schmerzhaften Neustrukturierung bei Austrian Airlines in vergangenen Jahren setzt die Lufthansa-Tochter wieder auf vorsichtige Expansion. Vor ein paar Tagen wurde die Destination Chicago wieder aufgenommen, im Jahr 2014 wird eine weitere...

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Ernest Gabmann klagt Flughafen Wien AG

Der ehemalige Landeshauptmann-Stellvertreter Niederösterreichs und Ex-Flughafenvorstand Ernest Gabmann legt einem Bericht der Tageszeitung "Der Standard" nach eine weitere Klage gegen die Flughafen Wien AG nach. Nun fordert er auch...

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Verfasst am: 15.03.12 13:15

Von: Roman Payer

Sorgenkind AUA: 140 Millionen von der Lufthansa

Der operative Verlust der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines lag 2011 bei 59,4 Millionen Euro. Unter Vorbehalt stockt Frankfurt das Eigenkapital der AUA um 140 Millionen Euro auf.

Foto: Roman Payer

Nachdem die Lufthansa die britische Tochtergesellschaft bmi verkauft hat, bleibt Austrian Airlines das letzte Sorgenkind im Konzern. Trotz des operativen Minus von 59,4 Millionen Euro erhält die AUA die dringend benötigte Kapitalspritze. Die Lufthansa genehmigt bis zu 140 Millionen Euro. Das frische Geld ist vor allem für die Eigenkapitalquote wichtig. 2011 schaffte die AUA die gesetzliche Quote von acht Prozent nur knapp. Ohne die 140 Lufthansa-Millionen würde es sich heuer nicht mehr ausgehen. Die Lufthansa knüpft die Gelder aber an die Umsetzung des Sparprogrammes.

Auf der heutigen Pressekonferenz der Austrian Airlines sagte der Vorstand, dass er bis auf einen Verhandlungspartner überall Kosten einsparen konnte. Die vom Betriebsrat Bord vorgeschlagenen KV-Änderungen hätte zwar Einmaleffekte gebracht, seien aber nicht „nachhaltig“ gewesen. Das Management will bei den Gehältern des fliegenden Personals vor allem bei den Pensionen, Abfertigungen und den automatischen Inflationsabgeltungen ansetzen.

Der Verkauf der elf Boeing 737-Flugzeuge sei bereits weit fortgeschritten. Er soll in zwei Etappen erfolgen. Die ersten Boeing-Flieger könnten Wien bereits bald verlassen. Insgesamt werde man mit dem Verkauf einen dreistelligen Millionenbetrag erzielen.

Die sieben neuen Flugzeuge aus der Airbus A320-Familie sollen entgegen ersten Überlegungen nicht gekauft, sondern nur gemietet werden. Derzeit seien die Leasingraten so gut, dass dieser Schritt günstiger als ein Ankauf sei, begründete CEO Jaan Albrecht die Entscheidung. Die neuen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777, die bei Erfolg des Sparkurses, 2013 und 2014 eingeflottet werden sollen, würden ebenfalls geleast. Daher scheinen die insgesamt vier Boeing 777 nicht in den Bestellungen des Lufthansa-Konzerns auf.

Eine Prognose für 2012 wollte Albrecht heute nicht abgeben. Das Ziel sei, in die Gewinnzone zu fliegen, jedoch gebe es für das aktuelle Jahr noch zu viele unbekannte Faktoren. Zuvor hatte Lufthansa-Chef Christoph Franz in Frankfurt bereits gesagt, dass die AUA auch 2012 nicht positiv werden würde.



 
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