News Detail

AUA plant weiteren Langstrecken-Ausbau

Nach der schmerzhaften Neustrukturierung bei Austrian Airlines in vergangenen Jahren setzt die Lufthansa-Tochter wieder auf vorsichtige Expansion. Vor ein paar Tagen wurde die Destination Chicago wieder aufgenommen, im Jahr 2014 wird eine weitere...

 mehr »

Chicago, die Dritte

In der Vergangenheit hat Austrian Airlines die US-Metropole bereits zweimal mit einer Nonstop-Verbindung in ihren Flugplan aufgenommen – und ebenso oft wieder eingestellt. Seit 17. Mai 2013 fliegt die AUA wieder fünfmal pro Woche von Wien zum...

 mehr »

Ernest Gabmann klagt Flughafen Wien AG

Der ehemalige Landeshauptmann-Stellvertreter Niederösterreichs und Ex-Flughafenvorstand Ernest Gabmann legt einem Bericht der Tageszeitung "Der Standard" nach eine weitere Klage gegen die Flughafen Wien AG nach. Nun fordert er auch...

 mehr »

AUA-Aufsichtsrat Ruckteschell vor Rücktritt?

Die Deutsche Lufthansa AG verkündete am Freitag den Abgang des bisherigen Chefsyndikus Nicolai von Ruckteschell, der seit 1997 die Rechtsabteilung der Lufthansa-Gruppe leitet.  Von Ruckteschell hat in seiner langjährigen Amtszeit...

 mehr »

Verfasst am: 14.05.13 09:54

Von: Roman Payer

Flughafen-Tower vor dem Aus?

Anstatt am Tower zu sitzen, könnten Lotsen den Flugbetrieb in Zukunft mit Kameras überwachen.

Foto: Saab Sensis

Funkstille im Tower: Geht es nach den Plänen der deutschen Flugsicherung (DFS), könnte es in den Kontrolltürmen einiger deutscher Flughäfen schon bald ruhig werden. Konkret plant die DFS, auf den Betrieb in Towern zu verzichten. Vorreiter sind Erfurt und Dresden, berichtet die Leipziger Volkszeitung.

Dem Bericht zufolge sind Erfurt und Dresden gemeinsam mit Braunschweig und Standorten in Schweden Versuchskaninchen für ein flächendeckendes System ohne Tower in Europa. Das sogenannte Remote-Tower-Konzept gilt im Vergleich zum Kontrollturm als deutlich günstiger, gerade auf kleineren Flughäfen könnte die DFS so Kosten sparen. Entwickelt wird die Technologie von Saab Sensis, in der EU-Kommission wird an dem System ebenfalls getüftelt.

Auch in Österreich wäre ein solches towerloses System sparsamer. Erst kürzlich berichtete die heimische Flugsicherung Austro Control, dass die Landungen 2012 in Klagenfurt und Innsbruck um mehr als zwölf Prozent zurückgegangen sind. Ob die beiden wirtschaftlich noch sinnvoll für die Austro Control seien, wollte Vorstand Heinz Sommerbauer nicht sagen: „Das ist Sache der Länder und der Eigentümer. Wir sind rechtlich verpflichtet, dort präsent zu sein", antwortete er.

Vor allem auf kleinen Airports lohnt sich der Betrieb in den Towern nicht mehr. Der Chef der Fluglotsen in Dresden, Marc Giermann, hält seine Kollegen aufgrund rückläufiger Starts und Landungen für unterbeschäftigt. Die Ausgaben, besonders für die hohen Gehälter, würden die Einnahmen deutlich übersteigen. Der Flughafen Dresden verzeichnete im Vorjahr bei rund 1,9 Millionen Passagieren 32.735 Flugbewegungen. Das sind mehr Starts und Landungen als am größten österreichischen Bundesländerflughafen Salzburg.

In Deutschland muss das neue System noch von den Behörden zugelassen werden. Wenn alles glatt geht, stehen die Türme in Dresden und Erfurt bald leer. Technik und Computer übernehmen dann die Fenstersicht der Lotsen auf die Start- und Landebahnen. Der Luftverkehr wird dabei von einem Zentrum aus kontrolliert. Setzt sich das System in Erfurt und Dresden durch, könnte es in zehn bis 15 Jahren auch an großen Flughäfen wie Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin zum Einsatz kommen. Noch gebe es allerdings einige Defizite.



 
News Regional News International Feature Forum Im Focus Home Newsletter Jobs Airline Info Links