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Von: Roman Payer

Verfasst am: 24.06.11 08:30

CEO Franz zur AUA: "Das wird sehr ehrgeizig"

Austrian Airlines und Swiss im Lufthansa-Verbund. (Foto: AirTeamImages.com)

Austrian Airlines und Swiss im Lufthansa-Verbund. (Foto: AirTeamImages.com)

Ein positives operatives Ergebnis soll die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines am Jahresende erreichen. Öffentlich hält man an dem Ziel fest, doch selbst der Chef der deutschen Lufthansa, Christoph Franz, ist pessimistisch. "Das wird sehr ehrgeizig," sagte er in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung "FAZ".

Er weist aber darauhin, dass die AUA von Ausfällen in Nordafrika und vom Einbruch des Japan-Geschäfts "stark betroffen" war. Franz ist sich nicht sicher, ob die derzeitigen Maßnahmen genug sind. Es werde sich erst zeigen, ob die Maßnahmen vom April ausreichen. Vor drei Monaten hat die AUA erneut einen Maßnahmenkatalog mit Einsparungen vorgelegt.

In dem Interview erteilte Franz sämtlichen Gerüchten um weitere Übernahmen eine klare Absage. Im Moment habe man kein Interesse, etwa die polnische LOT oder die skandinavische SAS zu kaufen. Auch eine Fusion Virgin Atlantic schloss er aus. Das Unternehmen müsse zunächst sein eigenes Geschäft in Ordnung bringen, bevor es sich mit weiteren Zukäufen beschäftigen könne. Franz fordert, dass die Lufthansa-Gruppe eine operative Rendite von acht Prozent erreicht.

 



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