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Von: Florian Gruber

Verfasst am: 27.06.14 12:01

Qatar Airways in die Kritik geraten

Beschwerden über Arbeitsbedingungen häufen sich.

Foto: Qatar Airways.

Foto: Qatar Airways.

Die Internationale Transportarbeiterförderung (ITF) und der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) haben Qatar Airways bei der Internationalen Arbeitsorganisation angezeigt. Der Grund dafür sind menschenunwürdige Arbeitsbedingungen: Weibliche werden Vertraglich dazu gezwungen eine Heiratssperre von fünf Jahren zu unterzeichnen.

Bei einer Schwangerschaft droht eine sofortige Kündigung. Diese kann sofort erfolgen sobald der Vorgesetzte bemerkt hat das eine Angestellte schwanger ist. Weibliche Angestellte dürfen sich nicht mit Männern in der Öffentlichkeit zeigen, die nicht ihre Väter, Brüder oder Ehemänner sind. Der ITF liegen Berichte vor, dass Mitarbeiterinnen gekündigt wurden weil sie von sich Fotos auf Facebook gepostet haben.

Den Crew-Mitgliedern ist es streng verboten in ihrer Arbeitsuniform in eine Bar zu gehen. Auch wenn sie dort nur ein Glas Wasser trinken möchten. Auch Kaugummi kauen sowie das Rauchen und Benutzen von Handys sind verboten, solange die Arbeitskleidung getragen wird.

Eine Angestellte von berichtete gegenüber der deutschen "Bild-Zeitung" von Kameras in Sammelunterkünften, in denen das Personal nächtigt. Hier gäbe es Kontrollen. Sollte man Alkohol, Zigaretten sowie Produkte aus Schweinefleisch verstecken führe dies zur sofortigen Entlassung.

Angestellte, die innerhalb der ersten zwei Jahre entlassen werden, sollen eine hohe Strafe bezahlen müssen. Durch eine Vertragsklausel ist es den Mitarbeitern nicht gestattet auch lange nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Qatar Airways zu kritisieren.



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