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Von: Jan Gruber

Verfasst am: 22.03.14 09:25

Schweizer Bazl hat Darwin Airline im Visier

Lugano-Zürich auf eigene Rechnung wird "sorgfältig geprüft".

Darwin-CEO Maurizio Merlo und Verwaltungsratsvizepräsident Peter Baumgartner bekommen Gegenwind seitens der Luftfahrtbehörde zu spüren.

Darwin-CEO Maurizio Merlo und Verwaltungsratsvizepräsident Peter Baumgartner bekommen Gegenwind seitens der Luftfahrtbehörde zu spüren.

Das Eidgenössische Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) nimmt die schweizerische Regionalfluggesellschaft Darwin Airline, die neuerdings unter dem Markennamen Etihad Regional auftritt, genauer unter die Lupe. Es soll dabei kontrolliert werden, ob das Unternehmen noch von der Schweiz aus kontrolliert wird und sich mehrheitlich im Besitz schweizerischer Eigentümer befindet.

"Wir prüfen, ob die sogenannten Ownership-and-Control-Bedingungen erfüllt sind", so Bazl-Sprecher Urs Holderegger gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Sollte das Luftfahrtamt zur Ansicht kommen, dass die Bedingungen nicht mehr erfüllt sind, könnte das AOC der Regionalfluggesellschaft entzogen werden. Als Grund gibt Holderegger an: "Da sie nicht mehr als Schweizer Airline anerkannt würde."

Darwin Airline betont in einem Statement, dass Etihad Airways lediglich 33,3 Prozent des Aktienkapitals erworben habe. Die restlichen 66,7 Prozent würden sich in den Händen von Schweizern befinden. Beim Rebranding handle es sich lediglich um den Wechsel des Markennamens, nicht jedoch des Firmennamens oder gar -sitzes. Die Regionalfluggesellschaft würde weiterhin von Lugano aus gesteuert werden. Die Details dazu wären dem Bundesamt für Zivilluftfahrt bereits im Oktober 2013 vorgelegt worden.

Gleichzeitig stellt man die Fortführung der Strecke Lugano-Zürich auf eigene Rechnung in Aussicht. "Etihad Regional, operated by Darwin Airline SA, wird die Weiterführung der Verbindung Zürich-Lugano sorgfältig prüfen, da diese eine für die Schweiz wichtige wirtschaftliche Anbindung darstellt", heißt es dazu aus der Firmenzentrale in Lugano.



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