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Verfasst am: 20.06.14 12:12

MAS: Etihad streitet Beteiligungsabsicht ab

Schon vor dem rätselhaften Verschwinden von Flug MH 370 befand sich der malaysische Flagcarrier in finanzieller Schieflage. Etihad möchte aber offiziell nichts von einer Beteiligung in MAS wissen.

Foto: Malaysia Airlines

Foto: Malaysia Airlines

Ein Treffen zwischen Etihad CEO James Hogan und seinem Äquivalent von Malaysia Airlines war der Anstoß für eine ganze Reihe von Spekulationen in diversen Medien. Könnte die kriselnde asiatische Airline das nächste Mitglied der in Abu Dhabi geführten "Aviation Group" werden? Analysten der "CAPA" sahen eine gewisse Logik in einer Beteiligung durch den Golfriesen und Vorteile für beide Parteien.

Etihad selbst will von diesen Hirngespinsten jedoch nichts wissen. In einer gestrigen Aussendung erklärte sie, keineswegs in Gesprächen mit Malaysia Airlines über eine mögliche Kapitalinvestition zu stehen. Beide Airlines arbeiten bereits im Rahmen von Codeshare-Vereinbarungen zusammen.

Stattdessen könnte Oneworld-Partner und Beteiligungsgegner Qatar Airways bei der mehrheitlich staatlichen Airline einsteigen, spekuliert die CAPA weiter. Die gesetzten Restrukturierungsmaßnahmen seien jedenfalls nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, betrachtet man die umgerechnet über 100 Millionen Euro Verlust, die die Airline im ersten Quartal dieses Jahres zu verzeichnen hatte.



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