Sparprogramm bei NIKI: "Synergien nützen"

Das wäre eine Sparmöglichkeit: Einheitliches Catering innerhalb der Air Berlin Group. (Foto: Florian Smeritschnig)
Seit weniger als eine Woche ist bekannt, dass die Airline von Niki Lauda zu Air Berlin wandert. Vorerst soll sich nichts ändern, doch am Donnerstag, den 17. November wird die deutsche Air Berlin den Finanzbericht für die ersten neun Monates des heurigen Jahres vorlegen. Der Sparkurs wird auch an der Österreich-Tochter NIKI nicht spurlos vorübergehen.
Bereits letzte Woche in einer Pressemitteilung zur Übernahme sprachen die beiden Airlines davon, Synergien zu nützen. In der Realität bedeutet das wohl, dass Air Berlin Geschäftsbereiche von NIKI nach Deutschland verlagern wird. Bereits jetzt werden etwa das Meilenprogramm und die Buchungssysteme in Berlin mitverwaltet.
Am Rande der Pressekonferenz vergangene Woche sagte Air Berlin-Chef Hartmut Mehdorn, dass die Gruppe insgesamt 50 Millionen im operativen Bereich einsparen will, bei NIKI sollen da die Kosten zwischen sieben und acht Millionen Euro sinken.
Synergien wären auch beim Catering möglich. Doch Mehdorn versprach, dass das Do&Co-Catering "solange Lauda neben mir sitzt" nicht durch den deutschen Bordservice ersetzt wird. Niki Lauda wechselt im Dezember in den Verwaltungsrat der Air Berlin PLC.