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Von: Roman Payer

Verfasst am: 14.12.11 07:00

Österreichs Unternehmen sparen bei Flugtickets

Österreichs Firmen gaben 2011 im Schnitt 331 Euro für ein Flugticket aus. (Foto: AirTeamImages.com)

Österreichs Firmen gaben 2011 im Schnitt 331 Euro für ein Flugticket aus. (Foto: AirTeamImages.com)

Bei Europaflügen buchen die in Österreich ansässigen Unternehmen fast ausschließlich Economy-Tickets. Der Umsatz der Reisebüros mit Flugbuchungen stieg jedoch um 6 Prozent. Dieser liege aber laut dem Präsident des ÖRV, Norbert Draskovits, unter den Rekordwerten von 2008.

Heuer wurden bisher drei Prozent mehr Tickets verkauft als 2010. Die Ticketspreise der Airlines sind demnach leicht gestiegen. Österreichs Reisebüros machten mit dem Verkauf von Airline-Tickets einen Umsatz von 664 Millionen Euro.

Bei den Geschäftsreisen erhöhten sich die durchschnittlichen Ticketpreise heuer um 10 auf 331 Euro. Als Gründe dafür nannte Draskovits nicht nur die neue Flugabgabe, die per 1. April eingeführt wurde, sondern auch den relativ kräftig gestiegenen Ölpreis, der sich in höheren Treibstoffzuschlägen niederschlug. Verstärkt habe sich die Nachfrage vor allem nach Langstreckenflügen, insbesondere in der Business-Class. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der asiatische Markt. "Bangkok hat New York als führendes Langstreckenziel mittlerweile abgelöst", so Draskovits.

Für 2012 erwartet die Branche einen weiteren Preisanstieg. "Die Airlines nehmen sicher wieder Kapazitäten aus dem Markt“, so der ÖRV-Chef. Erste Anzeichen für teurere Flugtickets hat es erst diese Woche gegeben: NIKI wird im nächsten Sommerflugplan die Ticketpreise in die Höhe schrauben und schon in zwei Tagen, ab Donnerstag, kosten AUA-Tickets wegen den gestiegenen Kerosinpreisen um drei bis zehn Euro mehr.



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