Austrian Aviation Net - Das Magazin der österreichischen Luftfahrt
 
 
 
   
 

News Detail


Von: Roman Payer

Verfasst am: 08.02.12 10:12

Sonderaufsichtsratssitzung bei Austrian Airlines

Foto: AirTeamImages.com

Foto: AirTeamImages.com

Die AUA-Betriebsräte Bord und Boden, Karl Minhard und Alfred Junghans, fordern eine Erklärung des Eigentümers, der deutschen Lufthansa AG. Für Freitag wurde eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen, in der Lufthansa-Vorstand und Aufsichtsratschef Stefan Lauer Stellung zur Zukunft der österreichischen Tochter nehmen soll, das berichtet die Presse in der heutigen Ausgabe.

„Wollen sie uns aushungern oder sanieren – und wenn, wie?“, das will Junghans in der Sitzung von Lauer wissen. Die Forderungen vom Betriebsrat sind bekannt: Junghans will Investitionen sehen, etwa neue AUA-Langstrecken. Junghans und sein Kollege Minhard verlangen außerdem Detailinformationen über die finanzielle Lage der AUA.

In dem Bericht der Presse tauchte heute auch neues Schreckgespenst auf: Änderungskündigungen. Nachdem bei den Kollektivvertragsverhandlungen Funkstille herrscht, könnte CEO Jaan Albrecht Mitarbeiter kündigen, abfertigen und sie danach mit neuen Verträgen wieder einstellen. Der allerletzte Ausweg wäre ein geplanter Konkurs, damit würden alte Verträge und Abfertigungsansprüche erlöschen, das will aber laut Presse derzeit niemand offen diskutieren.

In Frankfurt hat Lufthansa CEO Christoph Franz unterdessen den Lufthanseaten sein neues Sparprogrammm „Score“ vorgestellt: Bis 2014 sollen 1,5 Milliarden Euro konzernweit eingespart werden, so die Eckpunkte. Erreicht werden soll das, indem die Fluggesellschaften Swiss, Austrian, Brussels und Germanwings näher an die Mutter heranrücken. Technik, Verwaltung und IT sollen zentralisiert und die Flugpläne besser aufeinander abgestimmt werden.



Aktuell

 
News Regional News International Feature Forum Im Focus Home Newsletter Jobs Facebook Links