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Von: Roman Payer

Verfasst am: 03.11.11 10:13

AUA erteilt InterSky eine Absage

Nachdem sich Intersky-Chefin Renate Moser auf der Wien-Strecke eine Kooperation mit der AUA "sehr gut" verstellen könnte, stellte AUA-Sprecher Martin Hehemann klar: "Wir wollen in Altenrhein bleiben."

Letztes Update: 04.11.2011 um 06:00 Uhr.

Foto: AirTeamImages.com

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Die Austrian Airlines werden nicht aus Altenrhein abwandern und mit InterSky kooperieren, so der AUA-Plan für den Bodensee. "Wir wollen in Altenrhein bleiben", sagte Pressesprecher Hehemann gegenüber Austrian Aviation Net. Die Austrian Airlines fliegen derzeit dreimal täglich Wien-Altenrhein. Die Vorarlberger Fluggesellschaft InterSky startet nördlich des Bodensees in Richtung Wien. Insgesamt fliegen mit People's Viennaline drei Airlines die Strecke nach Wien.

Der harte Konkurrenzkampf hinterlässt nun erste Spuren. Laut einer Meldung der Wirtschaftspresseagentur plant InterSky den Verkauf eines Flugzeuges. Die Regionalairline fliegt derzeit mit vier Turbuprop-Flugzeugen Dash 8-300. Die Eigentümer der Fluggesellschaft, Renate Moser und ihr Mann Rolf Seewald, wollen außerdem die Hälfte der Anteile verkaufen. Man sei auf der Suche nach einem Partner, der eventuell auch eigene Flugzeuge einbringt.

Während in Altenrhein AUA und Peoples direkt um Passagiere buhlen, sei InterSky nur in zweiter Linie vom Wettbewerb betroffen. Moser geht aber davon aus, dass einer der drei Anbieter Federn lassen wird. InterSky bereitet sich offenbar auf einen solchen Showdown vor: Für 2012 hat die Airline in Wien nur noch einen statt drei Slots angemeldet. Moser hält fest, dass es noch keine endgültige Entscheidung gäbe, die Reduzierung sei eine Option. Bis Weihnachten werde aber alles beim Alten bleiben, verspricht Moser. Ihr Wunsch, Flüge ab Friedrichshafen für die AUA durchzuführen, wird wohl auch zu Weihnachten nicht in Erfüllung gehen. Die AUA will in Altenrhein bleiben.

Die InterSky steht jedenfalls vor einem Strategiewechsel. Wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Zukunft der Airline hat im Sommer der Geschäftsführer und Sohn von Renate Moser, Claus Bernatzik, das Unternehmen verlassen. Seit dem Frühjahr kooperiert der Nischencarrier außerdem mit Air Berlin. Moser kündigte außerdem in Vorarlberger Medien ein Codeshare mit Air Berlin an. Während Bernatzik moderat wachsen wollte, will Moser die Kapazitäten stark erhöhen, womöglich auch mit größeren Flugzeugen. Derzeit überprüfe man alle Strecken auf deren Rentabilität.



 
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