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Von: Martin Metzenbauer

Verfasst am: 11.03.16 12:58

CSeries: Erstlandung am Flughafen Wien

Ab dem dritten Quartal 2016 setzt Swiss die CS100 auch im Linienverkehr nach Wien ein.

Bombardier-Chefpilot Captain Jacques Nadeau flog die Maschine nach Wien (alle Fotos: Martin Metzenbauer).

Bombardier-Chefpilot Captain Jacques Nadeau flog die Maschine nach Wien (alle Fotos: Martin Metzenbauer).

Einem Flug von Zürich nach Wien wird in der Regel nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt - anders war es jedoch am Freitagvormittag bei der Landung der Maschine mit dem Kennzeichen C-FFCO in Schwechat. Dabei handelte es sich nämlich nicht um einen "normalen" Flug, sondern um die Erstlandung des neuen Regionaljets von Bombardier - der CSeries CS100 - am Vienna International Airport.

Die Maschine mit der Flugnummer BBA506 war auf einem sogenannten Route-Proving-Flug unterwegs. Dabei werden die Abläufe bei einem neuen Flugzeug unter realen Bedingungen geübt und getestet. Neben dem fliegerischen Teil selbst geht es hier beispielsweise auch um Themen wie die Bodenabfertigung des neuen Musters. Welche Probleme können hier auftreten? Was kann man vor dem Start des regulären Linienbetriebes verbesssern?

Bombardier arbeitet dabei eng mit der Erstbestellerin Swiss zusammen, die 20 Exemplare der CS100 geordert hat und diese ab dem zweiten Quartal 2016 einsetzen möchte. Die Rotationen im Route Proving werden dabei ab Zürich auf typischen Regionalstrecken geführt - so standen neben Wien in den letzten Tagen auch Hannover, Brüssel, Budapest oder Düsseldorf auf dem Programm.

"Als Launch Customer und erste Fluglinie, welche die CS100 einsetzen wird, ist das europäische Route-Proving-Programm für uns sehr wichtig. Es zeigt uns unter realen Bedingungen, wie das Flugzeug in unserem Netzwerk operieren wird, wenn wir in ein paar Monaten unsere erste CS100 übernehmen werden", erklärte Peter Wojahn, Chief Technical Officer, Swiss International Air Lines.

Auch wenn die CS100 derzeit noch ein absoluter Exote ist, wird sich das schon bald ändern. Swiss plant, das Muster ab dem dritten Quartal 2016 auch nach Wien einzusetzen.

Die CS100 nach der Erstlandung am Flughafen Wien.

Optisch wirkt die CS100 durchaus attraktiv.

Die Pratt & Whitney PW1500 Triebwerke sollen die CS100 zum leisesten Flugzeug ihrer Klasse machen. Die CO2-Emissionen sollen gegenüber älteren Mustern um 20 Prozent gesenkt werden.

Noch ist die CS100 noch ohne Certificate of Airworthiness unterwegs - fliegen kann sie trotzdem schon.

Gepäckraum der CS100.

Zeitgemäßes Cockpit mit Sidesticks und großen Bildschirmen.

Das Cockpit der CS100 wirkt sehr aufgeräumt.

Die Kabine der CS100 bietet maximal 133 Passagieren Platz - bei Swiss werden 125 Sitze eingebaut.

Große Fenster und dadurch eine helle und freundliche Kabine.

Laut Bombardier sind die Fenster rund 50 Prozent größer als beim Airbus A320.

Geräumige Gepäckablagen in der CS100.

Auch die Toilette ist nicht zu klein geraten.



 
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