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Von: Roman Payer

Verfasst am: 24.09.11 16:44

Indien stellt AUA-Flugrechte in Frage

Die AUA muss um die Start- und Landerechte in Mumbai zittern. (Foto: AirTeamImages.com)

Die AUA muss um die Start- und Landerechte in Mumbai zittern. (Foto: AirTeamImages.com)

Die indische Regierung hat Österreich aufgefordert, Auskunft über die Eigentümerschaft der AUA zu geben, bestätigte Außenministeriumssprecher Peter Launsky-Tieffenthal gegenüber Austrian Aviation Net. Damit ist die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines in einer ähnlichen Situation wie ihre Schweizer Schwestergesellschaft Swiss. Wie bereits am Montag bekannt wurde, hat das indische Außenministerium die Schweizer Botschaft in Delhi in einem Brief informiert, dass die Swiss die Anforderungen, die im bilateralen Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz und Indien formuliert sind, nicht erfüllt.

Dass Indien die Verkehrsrechte der Lufthansa-Airlines in Frage stellt, dürfte kein Zufall sein. Die in Frankfurt ansässige Star Alliance hatte der staatlichen Air India einen Beitritt zum Bündnis verwehrt. Offiziell dementieren Lufthansa-Sprecher jeden Zusammenhang.

Zwischen Österreich und Indien regelt ein bilaterales Luftverkehrsabkommen aus 1999 die Start- und Landerechte. Austrian Airlines fliegt mehrmals pro Woche in die indische Küstenstadt Mumbai und nach Delhi.

Hinter den Kulissen dürften die diplomatischen Verhandlungen auf Hochtouren laufen. Launsky-Tieffenthal: „Der indischen Seite wurde bestätigt, dass die AUA als österreichisches Unternehmen zu betrachten ist.“ Die AUA wollte die AANet-Anfrage nicht kommentieren. Pressesprecherin Ursula Berger erklärte lediglich, dass Austrian Airlines eine österreichische Fluglinie mit einer österreichischen Lizenz und Hauptgeschäftssitz in Österreich sei.

Insider halten es für äußerst unwahrscheinlich, dass Indien die Drohung wahrmacht und der AUA die Flugrechte entzieht. Die Angelegenheit erinnert an die Flugrechte-Diskussion mit Russland. Der AUA wurden im Vorjahr die Flugrechte in Moskau nur befristet gewährt, weil die AUA zur deutschen Lufthansa gehöre. Erst kürzlich zeichnete sich bei den Verhandlungen mit Russland Entspannung ab. Wie die russische Zeitung "Kommersant" schreibt, wolle Russland demnächst die EU-Eigentümerschaft Europäischer Carrier anerkennen. Bei der EU-Eigentümerschaft wäre es unerheblich, welchem EU-Staat die AUA zuzuordnen sei. Diese Lösung wäre dem Vernehmen nach auch in Indien denkbar.



 
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