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München erwartet über fünf Millionen Reisende

Mit Baden-Württemberg und Niedersachsen startet Bayern als einer der letzten deutschen Bundesländer in die Sommerferien. Mitte nächster Woche erwartet der Münchner Flughafen den Beginn der größten Reisewelle des Jahres. Während dieser Zeit werden...

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AUA fliegt weiterhin nicht nach Israel

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Salzburg erfreut über das Vorjahr

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Weiterhin keine TLV-Flüge bei AUA und Niki

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Von: Martin Metzenbauer

Verfasst am: 30.05.14 14:10

AUA: KV-Verhandlungen gescheitert

Froese will sich nach Alternativen umsehen.

Foto: Peter Unmuth - www.vap-group.at

Foto: Peter Unmuth - www.vap-group.at

Bis 31. Mai 2014 hätte der neue Kollektivvertrag des fliegenden AUA/Tyrolean-Personals stehen sollen. Daraus wird nichts, wie Austrian Airlines am Freitag in einer Aussendung verlautbarte. Die unterschiedlichen Ansichten zwischen dem Bord-Betriebsrat auf der einen und der Tyrolean-Geschäftsführung sowie AUA-Vorstand auf der anderen Seite haben einen Abschluss unmöglich gemacht.

Erst vor knapp zwei Wochen stellten Tyrolean-Chef Klaus Froese und AUA-CEO Jaan Albrecht ihren Entwurf für einen Konzernkollektivvertrag vor. Die Eckpunkte waren neue Flugzeitenregelungen, eine neue Gehaltstabelle, eine Erfolgsbeteiligung am Unternehmensgewinn, ein überarbeitetes Pensionskassenmodell sowie ein neues Karrieremodell für Kabine und Cockpit.

Zu diesem Entwurf kam allerdings Anfang dieser Woche die Absage vom Betriebsrat Bord. Der KV-Vorschlag des Vorstands in seiner Gesamtheit hätte laut BR-Vorsitzendem Karl Minhard für die Belegschaft "gravierende Verschlechterungen" gebracht. Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurde bereits laut über einen Arbeitskampf nachgedacht.

Laut AUA-Aussendung wäre für Minhard der alte Austrian-KV die Grundlage für einen neuen Entwurf gewesen. Klaus Froese dazu: "Die Vergangenheit kann keine Antwort auf eine wirtschaftlich herausfordernde Zukunft sein. Denn der alte Kollektivvertrag würde uns geradewegs ins wirtschaftliche Out manövrieren." Die Tyrolean Geschäftsführung habe daher nach Beratung mit dem Vorstand der Austrian Airlines entschieden, das Lösungsangebot wieder vom Tisch zu nehmen.

Vom Tisch ist damit vorerst auch das Angebot des Zusammenschlusses von Tyrolean und Austrian. Und auch für die anstehenden Investitionen in der Höhe von bis zu einer Milliarde Euro für den Austausch der Fokker-Flugzeuge und dem Ausbau der Langstrecke sieht sich das AUA-Management offenbar nach anderen Lösungen um. Klaus Froese dazu etwas kryptisch: "Wir werden uns nun auch zu Alternativen beraten. Für ernsthafte Verhandlungen über eine wirtschaftlich gesunde Austrian bleibt meine Tür natürlich weiter offen."



 
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