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Linz: Zoff um Flughafen-Bahntrasse

Der momentan nur auf dem Luft- und Straßenweg erreichbare Regionalflughafen Linz-Hörsching soll durch eine Neubautrasse im Bereich Linz Hbf-Marchtrenk an die Westbahnstrecke angeschlossen werden. In der Stadt Leonding, durch die künftig Züge rollen...

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Keine Garantie für Klagenfurt-Wien

Die Aufnahme von Point-to-Point-Verbindungen ab dem Regionalflughafen Klagenfurt ist für Austrian-Airlines-CCO Andreas Otto kein Thema. Dies inkludiert auch von Zubringerflüge zum Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main, wie der Manager im Gespräch...

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Salzburg: Zehn Jahre Terminal 2

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Aero: Die Welt zu Gast in FDH

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Von: Roman Payer

Verfasst am: 24.05.12 00:12

Gemkows "Glücksspiel" mit den AUA-Piloten

Die Analystenkonferenz fand knapp eine Woche vor der Lufthansa-Hauptversammlung statt. (Foto: Lufthansa)

Die Analystenkonferenz fand knapp eine Woche vor der Lufthansa-Hauptversammlung statt. (Foto: Lufthansa)

Die Aussagen des scheidenden Lufthansa-Finanzvorstandes Stephan Gemkow schlagen immer größere Wellen. Bei einer Telefonkonferenz mit Bankanalysten anlässlich der Quartalszahlen sagte Gemkow Anfang Mai: "Im Moment ist das ein Glückspiel, oder Spekulation, wie viele Piloten Austrian verlassen."

Dem Analsysten von citigroup erklärte er, die Mitarbeiter müssten sich entscheiden, entweder sie wechseln zur Tyrolean oder sie nehmen die Abfertigung und verlassen die Gruppe. Die Kündigung des Tyrolean-Kollektivvertrages durch die Gewerkschaft bezeichnete Gemkow als "Error" - also als Fehler. So könne die AUA Einzelverträge abschließen.

Der AUA-Betriebsrat des Bordpersonals erklärte das "absolut unverständliche, einbetonierte und riskante Verhalten des AUA-Vorstandes" in einem größeren Zusammenhang. Offensichtlich wolle die Lufthansa am Beispiel der AUA ausprobieren, wie weit man in der Luftfahrt bei der einseitigen Aufkündigung von Kollektivverträgen und  Arbeitnehmerrechten gehen kann. Gemkow habe in dem "Conference Call" die Linie vorgegeben.

Betriebsratsvorsitzender Karl Minhard kommentierte gestern in einer Aussendung: "Das ist der Unterschied. Für uns ist die Zukunft der AUA kein Spiel und wir sehen die Notwendigkeit von Verhandlungen."

Mitschnitt der Telefonkonferenz:



 
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