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Salzburg erfreut über das Vorjahr

Der Flughafen Salzburg konnte im Vorjahr insgesamt 1.662.834 Fluggäste abfertigen. Im Vergleich mit den Zahlen aus dem Jahr 2012 entspricht dies einem minimalen Rückgang von 0,2 Prozent. Auf den Linienverkehr entfielen 1.135.639 Reisende, was einer...

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Weiterhin keine TLV-Flüge bei AUA und Niki

Sowohl die Air-Berlin-Group mit dem österreichischen Ableger Niki als auch der Lufthansa-Konzern mit der heimischen Tochter Austrian Airlines setzen ihre Tel-Aviv-Flüge für weitere 24 Stunden aus. Konkret werden wegen der aktuellen Sicherheitslage...

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Flughafen Wien veräußert FDH-Anteil

Der Flughafen Wien veräußerte zum Preis von 2,25 Millionen Euro die Beteiligung (25,15 Prozent) am Flughafen Friedrichshafen. Diese gingen zu je gleichen Teilen an den Bondenseelandkreis und die Stadt Friedrichshafen. In 2007 erwarb die Flughafen...

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Spottertipp: OE-LGO kommt heute

Austrian Airlines erwartet die Landung der ersten von vier zusätzlichen Dash 8-Q400 gegen 18 Uhr 00 auf dem Flughafen Innsbruck. Dabei handelt es sich um die OE-LGO mit der Seriennummer 4281. Die Maschine kommt von einem Überstellungsflug aus...

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Von: Josef Zitzler

Verfasst am: 01.07.14 13:31

Verkehrsträgerübergreifende Schlichtungsstelle geplant

Eine zentrale Anlaufstelle für geschädigte Bahn-, Bus-, Schiffs- und Flugreisende soll eingerichtet werden.

Zukünftig sollen nicht nur Flugreisende ihre Ersatzansprüche geltend machen können (Foto: AirTeamImages).

Zukünftig sollen nicht nur Flugreisende ihre Ersatzansprüche geltend machen können (Foto: AirTeamImages).

Unter gewissen Umständen stehen Reisenden bei Verspätungen und Ausfällen von öffentlichen Verkehrsmitteln laut EU-Verordnung Entschädigungen oder Ersatzleistungen zu. Wenn unbürokratische Lösungen nicht fruchten, ist meist der Gang zu der entsprechenden Schlichtungsstelle unvermeidlich. Während in Österreich das BMVIT die Anlaufstelle für die Durchsetzung der Fluggastrechte-Verordnung sowie die Schienen-Control GmbH jene für Ansprüche an die Eisenbahn darstellen, sind Betroffene von Bus- oder Schiffsreisen diesbezüglich noch unterversorgt.

Laut der Tageszeitung Der Standard ist als Abhilfe eine zentrale Stelle für verkehrsträgerübergreifende Forderungen von Reisenden geplant: Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (PFAG) soll bei der Schienen-Control GmbH eingerichtet werden, der entsprechende Entwurf eines Bundesgesetzes wird bis 03. Juli begutachtet. Geplant sei die Arbeitsaufnahme der Agentur im kommenden Jahr, Beschwerden oder Forderungen gegenüber Verkehrsunternehmen könnten schriftlich und elektronisch eingebracht werden. Voraussetzungen für eine Aufnahme der Verhandlungen seien der Versuch, mit dem Beförderungsunternehmen bereits im Vorfeld eine Einigung zu erzielen sowie ein Zurückliegen des Falles von nicht mehr als einem Jahr. Ziel der neuen Schlichtungsstelle sei es, möglichst schnell eine außergerichtliche und einvernehmliche Lösung zwischen Reisenden und Verkehrsunternehmen zu finden. Gelinge dies nicht, wird der Betroffene samt einer Empfehlung an den Zivilrechtsweg verwiesen.

Insgesamt sollen mit dem Gesetzesentwurf die Rechte von Passagieren aller Verkehrsmittel gestärkt werden. Es wird mit rund 3.000 jährlichen verkehrsträgerübergreifenden Beschwerden gerechnet.



 
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