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Von: Jan Gruber

Verfasst am: 07.05.14 13:18

LH-Premium-Economy in Wien vorgestellt

Neue Sitze werden von KMU-Betrieb aus der Bodenseeregion gefertigt.

Der neue Premium Economy-Sitz von vorne... (Foto: Lufthansa/Pixomondo).

Der neue Premium Economy-Sitz von vorne... (Foto: Lufthansa/Pixomondo).

Lufthansa-Country-Manager Thomas Kreillechner und Pressesprecher Boris Ogursky stellten am Mittwoch die neue Premium-Economy-Class in Wien der Deutschen Lufthansa AG in Wien vor. Am Montag präsentierte man die neue Beförderungsklasse bereits in Graz zeitgleich mit einem Luftfahrtevent der Wirtschaftskammer Steiermark.

Die neuen Sitze wurden vom Kieler Designbüro "Müller/Romca Industrial Design" entworfen und werden durch die mittelständische Firma "ZIM Flugsitz" in der Bodenseeregion gefertigt. "Wir haben uns bewusst für einen KMU-Betrieb entschieden, um die Wertschöpfungskette in Deutschland belassen zu können. Gleichzeitig ist es eine Premiere, denn wir haben einen solchen Auftrag erstmals an einen kleinen Anbieter vergeben", so Thomas Kreillechner.

Gleichzeitig betont der Lufthansa-Country-Manager, dass es sich bei der neuen "Premium-Economy-Class" um ein Economy-Produkt handelt: "Reisende checken ganz normal am Economy-Schalter ein. Die Unterschiede sollen Reisende an Board spüren." Der Zugang zu Lounges soll ebenfalls nicht inkludiert sein, wobei Stautskunden davon natürlich ausgenommen sind. "Es ist allerdings möglich gegen 25 Euro Gebühr die Lounges der Lufthansa zu nutzen. Die Arrival-Lounge in Frankfurt kann gegen eine Zahlung von 50 Euro dazugebucht werden", so Kreillechner. Allerdings soll dies ausschließlich für Lufthansa-Lounges gelten und nicht für jene der Star-Alliance-Partner, in denen es für Premium-Economy-Reisende ohne entsprechenden Status keinen Zutritt, auch nicht gegen Bezahlung, geben wird.

Reisende sollen jedoch von zwei freien Gepäckstücken mit einem Maximalgewicht von je 23 Kilogramm reisen dürfen. An Board erwartet Premium-Economy-Passagiere ein Sitz, der um rund zehn Zentimeter bereiter ist als in der "normalen" Economy. Weiters punktet das Produkt durch 17 Zentimeter mehr Beinfreiheit, ein Entertainment-System samt Fernbedienung, einer Wasserflasche am Sitz und einem alkoholfreien Begrüßungsgetränk. "Das Catering wird ident sein mit jenem der Economy-Class, jedoch werden wir in der Premium-Economy-Class auf Porzellan servieren. Getränke reichen wir in echten Gläsern", so Kreillechner.

In Buchungssystemen soll das neue Produkt in den Tarifklassen G, E und N dargestellt werden, die in Kürze buchbar sein werden. Zunächst soll die Boeing 747-8-Flotte umgerüstet werden und ab Oktober mit der neuen Beförderungsklasse in der Luft sein. "Zu Beginn werden wir gezielt Vielflieger aus der Economy-Class in die Premium-Economy einladen und gezielt darauf hinweisen, dass dieses Produkt für Abflüge ab November buchbar ist. Für Oktober selbst verkaufen wir jedoch noch keine Tickets in dieser Klasse, da noch nicht die gesamte Teilflotte umgerüstet sein wird", so Kreillechner.

Anschließend soll die Airbus-A380-Flotte um die Premium-Economy-Klasse ergänzt werden. Dieser folgt die in München stationierte Airbus A340-600-Flotte. "Die Business-Class wird durch die neue Premium-Economy nicht reduziert. Es werden dazu Economy-Sitze ausgebaut", betont Lufthansa-Sprecher Boris Ogursky. Bei Austrian Airlines wäre eine Premium-Economy-Klasse zumindest vorerst nicht geplant, wie eine Sprecherin während des Events in Wien bestätigte.



 
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