Austrian Aviation Net - Das Magazin der österreichischen Luftfahrt
 
 
 
   
 

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AUA reduziert Verlust deutlich

Die heimische Austrian Airlines AG flog im ersten Quartal einen Verlust vor Steuern und Zinsen in der Höhe von 17 Millionen Euro ein. Im Vorjahr lag der Wert bei Minus 41 Millionen Euro. Das zweite Quartal des laufenden Jahres schloss Austrian...

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Eurowings-Winterziele ab Wien veröffentlicht

Nachdem Austrian Aviation Net bereits vor ein paar Tagen über die geplanten Eurowings-Ziele ab Wien für die kommende Sommerperiode berichtet hat, wurden von Lufthansa nun Details zum Winterflugplan 2015/16 veröffentlicht. Für die Wintermonate,...

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Versteigerung nach Jatec-Insolvenz

Im Zuge der Insolvenz der Jatec Aviation Services GmbH wird das Inventar des Unternehmens versteigert: Ab sofort kommen klassische Büroausstattung mit Schreibtischen, Aktenschränken, Computern, Druckern, Handys, Tablets u.v.m. aber auch Maschinen-...

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Weiterer Estonian-Embraer für Austrian Airlines

Nach den personalbedingten Flugausfällen der letzten Tage bei Austrian Airlines erhält der heimische Carrier ab dem kommenden Wochenende einen zweiten Embraer 170 von Estonian im Wetlease. Dies bestätigte AUA-Sprecher Peter Thier gegenüber Austrian...

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Von: Jan Gruber

Verfasst am: 01.09.14 15:50

Wien: Russland-Nachfrage eingebrochen

Weniger Russland-Passagiere bei Niki und AUA, während Aeroflot Wachstum meldet.

TU-214 auf dem Domodedovo Airport (Foto: Jan Gruber).

TU-214 auf dem Domodedovo Airport (Foto: Jan Gruber).

Die seitens der EU verordneten Sanktionen gegen die Russische Föderation brachten nicht nur Aeroflots Billigflieger Dobrolet zum Grounding, da der Leasinggeber sämtliche Maschinen zurückfordern musste, sondern trugen auch zum Einbruch der Fluggastzahlen im Österreich-Russland-Verkehr bei.

Während Niki und Austrian Airlines das Angebot durch den Einsatz kleineren Fluggeräts reduzieren musste, sieht man bei Aeroflot die Sache ganz anders. Die zweitgrößte russische Fluggesellschaft, Transaero, äußerte sich auf Anfrage nicht zur Entwicklung der Fluggastzahlen ab Wien.

Niki: Embraer statt Airbus


Embraer 190 (Foto: Martin Metzenbauer).

Die zweitgrößte österreichische Fluggesellschaft Niki bedient die Strecke Wien-Domodedowo mt einem täglichen Flug. Aufgrund der durch die Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union eingebrochene Nachfrage, kommen anstatt Maschinen der Typen Airbus A320/A321 bis auf weiteres Embraer-190-Jets zum Einsatz, wie Geschäftsführer Christian Lesjak im Gespräch mit Austrian Aviation Net bestätigte. Die Einstellung der Moskau-Strecke stehe allerdings nicht zur Debatte.

Austrian Airlines: Weniger Flüge, kleineres Fluggerät

Foto: Peter Unmuth.

Die größte heimische Fluggesellschaft Austrian Airlines reduzierte bereits im Mai 2014 das Russland-Programm. Ein wöchentlicher Kurs nach Moskau wurde gestrichen. Momentan werden auf allen Russland-Destinationen kleinere Flugzeuge eingesetzt, beispielsweise Kurs OS 605/OS 606 wird mit A319 anstatt A320 bedient, wie Sprecher Wilhelm Baldia bestätigte. Dies bewirkt eine Reduktion um 30 Sitzplätze. Auf der Sankt-Petersburg-Strecke kommen Maschinen der Fokker-100-Flotte nur noch gelegentlich zum Einsatz, denn überwiegend wird nachfragebedingt mit Fokker 70 geflogen.

Aeroflot: 4,2 Prozent Wachstum auf Wien-Moskau

Sukhoi SSJ-100 (Foto: Aeroflot).

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot kann gemäß einem Firmensprecher die Sorgen der österreichischen Marktbegleiter nicht teilen. "Wir konnten keine Verringerung des Ladefaktors auf der Strecke Wien-Mokau bemerken. Im August erhöhte sich der durchschnittliche Ladefaktor um 4,2 Prozent", so der Aeroflot-Sprecher. Man befinde sich unter Berücksichtigung aller europäischen Destinationen auf dem gleichen Niveau wie es im Vorjahr der Fall war.



 
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