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Von: Martin Metzenbauer

Verfasst am: 26.05.14 18:00

AUA: Betriebsrat lehnt KV-Vorschlag ab

Arbeitskampf nicht ausgeschlossen.

Letztes Update am 26.05.2014 um 18:17 Uhr.

Karl Minhard (Foto: Betriebsrat Bord Tyrolean).

Karl Minhard (Foto: Betriebsrat Bord Tyrolean).

Nachdem die AUA-Geschäftsführung letzte Woche mit einem Vorschlag für einen neuen Kollektivvertrag (KV) für das fliegende Personal an die Presse getreten ist, hat der Betriebsrat diesem Entwurf nun eine klare Absage erteilt. Im Rahmen einer Betriebsversammlung mit mehr als 1.000 Teilnehmern am Montag wurde dieser laut einer Aussendung der Gewerkschaft vida abgelehnt.

"Das Angebot untergräbt die Berufsbilder der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie der Pilotinnen und Piloten massiv", erklärte dazu Betriebsratsvorsitzender Karl Minhard. Der KV-Vorschlag des Vorstands in seiner Gesamtheit für die Belegschaft bringe "gravierende Verschlechterungen". Laut Schätzungen des Betriebsrats könnte es beispielsweise für FlugbegleiterInnen und Piloten und Pilotinnen zu Verlusten im Ausmaß von 1,5 Jahresgehältern innerhalb von 4,5 Jahren kommen.

"Der Vorschlag war für die Verhandlungen kontraproduktiv und nicht konstruktiv", kritisierte der Betriebsratsvorsitzende, meinte aber auch, dass man weiterverhandeln wolle. Ein Mittel, den Forderungen Nachdruck zu verleihen, sei dabei auch ausdrücklich ein Arbeitskampf des fliegenden AUA-Personals.

Austrian-Airlines-Sprecher Peter Thier erklärte zu der Absage des Betriebsrates gegenüber Austrian Aviation Net: "Das Angebot beinhaltet mehr als nur einen Konzern-KV. Es beinhaltet auch das Angebot des Zusammenschlusses der Tyrolean und Austrian zu einer geeinten Firma. Deshalb haben wir es auch als Friedensangebot bezeichnet. Es ist eine neue Basis, ein Neustart. Und natürlich ist es einmal ein Angebot, über das wir am Verhandlungstisch diskutieren wollen."



 
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