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Von: Roman Payer

Verfasst am: 10.11.10 11:24

IATA fordert Klimaschutz-Ziele in der Luftfahrt

Angesichts des EU-Ministertreffens am vergangenen Montag in Brüssel fordert IATA-Chef Giovanni Bisignani die Anerkennung der IATA-Ziele zum Klimaschutz.

Giovanni Bisignani lobte Klimakonferenz in Montreal: "Unsere Hausaufgaben für Cancun sind erledigt." Foto: IATA

Am Montag trafen sich in Brüssel die Verkehrs- und Energieminister der EU-Staaten. Ab 29. November diskutieren am UNO-Klimagipfel Experten und Staatschefs in Cancun, Mexiko über Klimaziele. Angesichts dessen tritt die Flugbranche-Organisation IATA öffentlicht für den Klimaschutz auf und fordert die Anerkennung ihrer Ziele, die sie gemeinsam mit der Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO entwickelt haben.

Verbesserung der durchschnittlichen Effizienz von 1,5 Prozent jährlich bis 2020, Netto-Emissionen ab 2020 klimaneutral mit Wachstum und Netto-Emmission von 2005 bis 2050 halbieren, das sind die drei Klimaziele von IATA und ICAO.

Bisignani lobte das Ergebnis der letzten ICAO-Konferenz in Montreal. „190 Regierungen haben zugestimmt, dass sie mit der Industrie an den Zielen arbeiten werden.“ Es ist das einzige Übereinkommen von Staaten die Emissionen in der Luftfahrt zu senken. Das Ergebnis wurde von Klimaschützern und Luftfahrtgegner stark kritisiert. Die Effizienzsteigerung sei bereits vor dem Übereinkommen erreicht gewesen und die Ziele insgesamt wären nur ein schwacher Kompromiss.




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