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Von: Sonja Dries

Verfasst am: 16.03.12 08:57

Air Berlin zieht negative Bilanz

Air Berlin verzeichnet für 2011 einen Verlust im dreistelligen Millionenbereich. Das Eigenkapital schrumpfte fast auf die Hälfte.

Air Berlin blieb 2011 hinter den Erwartungen zurück. (Foto: AirTeamImages.com)

Deutschlands zweitgrößte Fluglinie Air Berlin blickt auf ein schlechtes Jahr 2011 zurück. Der Verlust der Low Cost Airline vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel auf 247 Millionen Euro. Auch das Eigenkapital schrumpfte im Vergleich zu 2010 um über 245 Millionen Euro.

Air Berlin macht für die negativen Zahlen vor allem den Anstieg der Treibstoffpreise und die Einführung der Luftverkehrssteuer verantwortlich. Wie das Unternehmen am Freitag bei seiner Bilanzpressekonferenz mitteilte, wäre die Airline auf Grund dieser Faktoren mit Mehrkosten von rund 395 Millionen Euro belastet worden.

Hatte die FlyNiki Mutter 2010 schon mit einem Verlust von 9,3 Millionen Euro zu kämpfen, erhöhte sich dieser 2011 noch um mehr als das Doppelte. Dem Umsatzplus von 4,23 Milliarden Euro stand ein Fehlbetrag von 266 Millionen Euro entgegen.

Hartmut Mehdorn, CEO von Air Berlin, hält die "Talsohle" seines Unternehmens dennoch für durchschritten. Durch das liebevoll "Shape & Size" genannte Sparprogramm erhofft sich Mehdorn für 2012 eine operative Ergebnisverbesserung von mehr als 200 Millionen Euro. Auch die strategische Partnerschaft mit Etihad Airways und der Beitritt zur Luftfahrtallianz oneworld am 20. März sollen der deutschen Airline wieder Aufwind geben.


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