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Von: Roman Payer

Verfasst am: 21.09.11 10:18

IATA: "Schwache Wirtschaft, schwache Profite"

Und 2012 soll es noch schlechter werden, so die IATA in einer ersten Prognose

Der IATA-Chef Tony Tyler: "Am schlimmsten wird es Europa treffen." (Foto: IATA)

Die Branchenverband International Air Transport Association hat die Gewinnaussichten der Luftfahrtindustrie für 2011 auf 6,9 Milliarden Dollar nach oben korrigiert. Bei der letzten Prognose im Juni waren lediglich 4 Milliarden US-Dollar erwartet worden. Die europäischen Airlines werden Profite von 1,4 Milliarden Dollar schreiben, prognostiziert die IATA. Europäische Fluglinien haben im weltweiten Vergleich am meisten von steigenden Verkehrszahlen profitiert. Hauptgrund ist der schwache Euro, der den Tourismus sowie die Exportmärkte gestärkt habe.

Doch die IATA warnt Europa vor 2012: Der Euro könnte die Konjunktur gefährden und in weiterer Folge die Passagiernachfrage dämpfen. Der Branchenverband erwartet für Europa nächstes Jahr einen Profit von nur 300 Millionen Dollar und ein Passagierwachstum von 4,6 Prozent. Heuer waren es noch 5,9 Prozent.

Die IATA rechnet in einer erste Prognose für 2012 mit einem Rückgang der weltweiten Gewinne auf 4,9 Milliarden US-Dollar bei 632 Milliarden US-Dollar Gesamt-Erträgen und einer Marge von nur noch 0,8 Prozent. Den stärksten Rückgang sagt die IATA für 2012 den europäischen Fluggesellschaften voraus. Das vierte Quartal 2011 und die erste Jahreshälfte 2012 könnten demnach die schwächsten Perioden für die Luftfahrtindustrie werden.


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