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Von: Roman Payer

Verfasst am: 25.07.12 08:36

Zusatzerlöse von Airlines um 21 Prozent gestiegen

Vor allem Airlines aus Amerika und Europa schlagen auf den Ticketpreis noch alles mögliche drauf. (Foto: AirTeamImages.com)

Billige Tickets, teure Extragebühren – Nicht nur Billigflieger machen ihre Umsätze durch sogenannte Ancillary Revenues. Insgesamt wiesen 50 Airlines in ihren Bilanzen solche Zusatzumsätze aus. Die Buchungsplattform Amadeus hat 108 Fluglinien überprüft.

2011 waren die Ancillary Revenues um 21 Prozent auf 18,2 Milliarden Euro gestiegen. Ein Jahr zuvor war das Wachstum mit 40 Prozent doppelt so stark ausgeprägt. Bei den Billigfliegern machen die Einnahmen durch aus Schnell-Check-ins, Plätzen mit Beinfreiheit, Bordmahlzeiten oder Gepäckbeförderung zwischen 15 und 33 Prozent der gesamten Verkaufserlöse aus. Mit 890,1 Millionen Euro überholte die easyJet erstmals Konkurrent Ryanair (886,2 Mio. Euro).

Die höchsten Einnahmen verzeichnen aber die großen US-Fluggesellschaften wie United Continental (4,16 Mrd. Euro), Delta (2,04 Mrd. Euro) und American (1,7 Mrd. Euro). American und Delta machen vor allem gute Geschäfte mit Gepäckentgelten und dem Verkauf von Vielfliegermeilen an Partnerbanken.


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