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Von: Patrick Kritzinger

Verfasst am: 12.08.11 12:51

A320neo: Kostenersparnis teuer erkauft

In Zeiten wie diesen, in denen der Kerosinpreis immer weiter steigt, sind sparsamere Flugzeuge wie der neue A320neo für Fluggesellschaften weltweit unerlässlich. Mit bis zu acht Millionen Dollar höherem Kaufpreis gegenüber dem Standardmodell sind die Maschinen aber auch alles andere als günstig.

Mit seinen neuen CFM International Leap-X oder Pratt & Whitney PW1100G Triebwerken und den "Sharklets" soll der A320neo deutliche Einsparungen ermöglichen. (Foto: Airbus)

Der verbesserte Nachfolger der beliebten Airbus A320-Familie, der A320neo, soll bekanntlich deutliche Einsparungen beim Kerosinverbrauch von fast 15 Prozent ermöglichen und den Schadstoffausstoß signifikant reduzieren. Doch diesen doch recht attraktiven Vorteil gegenüber seinem Konkurrenten, der 737 des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing, lässt sich Airbus auch einiges kosten.

Rund sieben bis acht Millionen Dollar müsse eine Fluggesellschaft zusätzlich ausgeben, wenn sie statt eines Standard A320 den modernen A320neo mit Sharklets kaufen möchte, das hat Airbus heute bekanntgegeben. Dieser Mehrpreis entspreche genau der Hälfte der Nettokosten, die ohne den verringerten Ölverbrauch während der durchschnittlichen Lebenszeit eines Airbus A320 zusätzlich anfallen würden. Mehr als 1000 Exemplare des modernisierten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges stehen bereits in den Auftragsbüchern von Airbus.

Der Konkurrent Boeing soll noch dieses Monat seine Version einer Boeing 737 mit neuen Leap-X Triebwerken vorstellen. Von einem Preiskampf mit den Amerikanern, so Airbus, würde niemand profitieren.


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