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Von: Roman Payer

Verfasst am: 30.07.12 07:15

US-Airlines im Aufwind

In der Vorwoche haben alle großen US-Fluggesellschaften ihre Halbjahreszahlen veröffentlicht. Im Gegensatz zu den europäischen Carriern geht es in den USA wieder aufwärts. Mit American Airlines steuert nun die letzte der vier „Großen“ (Delta Air Lines, US-Airways, American Airlines und United Continental) durch einen harten Sanierungskurs.

Foto: AirTeamImages.com

Das Bild, dass sich derzeit in Europa zeigt, war in Nordamerika schon vor einigen Jahren Realität: United, Delta und American schrieben rote Zahlen und sparten massiv an ihren Passagieren. Fliegen in den USA kam einer Busreise sehr nahe. Damals ging es Lufthansa, Air France und Co noch besser, mittlerweile hat sie die Entwicklung aber eingeholt.

Derzeit geht es für die meisten US-Fluglinien weniger turbulent zu. Zwar gab es für die weltgrößte Fluglinie, Delta, noch ein Minus von 170 Millionen Dollar, im operativen Geschäft schaute aber schon wieder ein kleines Plus heraus. Die Billigflieger Southwest und Jetblue, aber auch United haben ihre Ergebnisse gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 gesteigert.

Während ein brutaler Wettbewerbsdruck die Zahlen der Euro-Carrier in den Keller drückt, hat sich der Markt in den USA mittlerweile konsolidiert. Gab es vor zwölf Jahren noch neun Netzwerk-Airlines, sind es jetzt nur noch vier – und wenn die Gerüchte um US-Airways und American Airlines stimmen, vielleicht sogar schon bald nur noch drei. Experten erwarten auch in Europa ähnliche Fusionen, erste Elefantenhochzeiten gab es schon bei Iberia und British Airways und zwischen Air France und KLM.


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