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Von: Patrick Kritzinger

Verfasst am: 03.09.12 12:41

BER erwägt „Soft Opening“

Um den Eröffnungstermin im März halten und Schadensersatzklagen vermeiden zu können, könnte der Flughafen Berlin-Brandenburg in zwei Etappen bezogen werden.

Für die Fluggesellschaften aus Schönefeld ändert sich mit dem Umzug wenig. Sie rollen künftig nur zu einem anderen Terminal (Foto: Guenter Wicker/Berliner Flughäfen)

Der Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg könnte eventuell in zwei Etappen in Betrieb gehen. Einer deutschen Tageszeitung zufolge, prüfe die Betreibergesellschaft, ob eine solche „sanfte Eröffnung“, im Rahmen derer im Frühjahr 2013 zuerst Schönefeld übersiedeln würde, die Inbetriebnahme des Airports beschleunigen könnte.

Nach dem erfolgreichen „Praxistest“  würden dann auch die Fluggesellschaften, die derzeit den deutlich größeren Flughafen Tegel anfliegen, nach BER umziehen. So könnte der Eröffnungstermin im März aufrechterhalten und ein Teil der Schadensersatzklagen von Gewerbetreibenden vermieden werden, berichtet das Branchenportal „airliners.de“.

Ein solcher kurzzeitiger Parallelbetrieb würde jedoch höhere Kosten als ein Komplettumzug verursachen. Als einzige Fluggesellschaft soll die Lufthansa-Tochter Germanwings aus Schönefeld zwischenzeitlich in den ohnehin an der Kapazitätsgrenze operierenden Flughafen Tegel übersiedeln, um auch in Berlin Umsteigeverbindungen in das Lufthansa-Netz anbieten zu können.


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