Austrian Aviation Net - Das Magazin der österreichischen Luftfahrt
 
 
 
   
 

News Detail

TAP darf nicht streiken

Ursprünglich hatte die Belegschaft der portugiesischen Airline mitgeteilt, Ende Dezember aufgrund der geplanten Privatisierung der Fluggesellschaft zu streiken. Daraus wird nun offenbar nichts, laut den deutschen Kollegen von airliners.de...

 mehr »

Britisches Bodenpersonal könnte streiken

Gerade zu einer hochsensiblen Reisezeit innerhalb des Jahres ist der zweitägige Streik angesetzt, nämlich am 23. und 24. Dezember. Konkret geht es den Check-In- und Cargo-Mitarbeitern der Abfertigungsfirma Dnata um eine Lohnerhöhung, die 4,5 Prozent...

 mehr »

Aer Lingus: Keine Übernahme durch IAG

Die BA-Dachgesellschaft, zu der neben British Airways noch Iberia und Vueling gehören, wird den irischen Flagcarrier nicht übernehmen. Das Angebot sei seitens der Iren ausgeschlagen worden, berichtete das Wirtschaftsblatt. Ob es ein neues Offert...

 mehr »

Lufthansa baut in Rostock-Laage aus

Die deutsche Lufthansa AG baut lokalen Medienberichten nach die Präsenz auf dem Regionalflughafen Rostock-Laage, der seit Kurzem von Ex-Berlin-Geschäftsführer Rainer Schwarz geleitet wird. Konkret soll die bislang zwei Mal pro Woche bediente...

 mehr »

Von: Manfred Saitz

Verfasst am: 27.08.10 16:12

FAA bestraft American Airlines

Höchste Geldstrafe in der Geschichte der FAA wegen Unregelmäßigkeiten im Jahr 2008

Foto: AirTeamImages.com

American Airlines wurde gestern wegen Nichtdurchführung vorgeschriebener Inspektionen an Flugzeugen von der US-Luftsicherheitsbehörde FAA zur höchsten Geldbuße in ihrer Geschichte in der Höhe von 24,2 Mio. Dollar verurteilt. American Airlines hat umgehend angekündigt, gegen die hohe Strafe vorgehen zu wollen, weil diese ungerecht sei.

Konkret wirft die FAA der Airline vor, per Sicherheitsanweisung (Airworthyness Directive - AD) angeordnete Inspektionen an Kabelbündeln im Fahrwerksschacht der McDonnell Douglas MD-80 nicht durchgeführt zu haben. Diese waren veranlasst worden, um sicherzustellen, dass an diesen zur hydraulischen Hilfspumpe führenden Kabelbündeln keine Anzeichen von Blankscheuern oder Funkenbildung vorliegen und diese gegebenenfalls auszutauschen. Andernfalls hätte die Gefahr des Ausfallens von hydraulischen Systemen oder eines Brandes im Fahrwerksschacht bestanden. Im schlimmsten Fall hätte die Gefahr einer Explosion des benachbarten Treibstofftanks bestanden.

Wie die FAA meldet, waren die Verstöße gegen das AD erstmals am 25. März 2008 festgestellt worden. American Airlines war darüber in Kenntnis gesetzt worden und führte in Folge Nachkontrollen durch. Bis zum 7. April führte die FAA weitere Inspektionen durch und entdeckte sieben weitere Verstöße auf der Wartungsbasis Tulsa und acht in Dallas. Die Aufsichtsbehörde schloss daraus, dass 286 MD-80 von American Airlines nicht dem geforderten technischen Standatd entsprachen.

In den folgenden Wochen führte American Airlines die geforderten Kontrollen vorschriftsmäßig durch, was Zeitweise in der Stilllegung der kompletten MD-80 Flotte und dem Ausfall von etwa 3.300 Flügen resultierte.

American Airlines betonte in einer Stellungnahme, dass damals zu keiner Zeit ein Flugsicherheitsrisiko bestanden hatte. Die Fluggesellschaft erachtet die Maßnahme der FAA, auch angesichts der Tatasche, dass seither zwei Jahre vergangen sind, als unangemessen und rechnet sich gute Chancen aus, rechtlich dagegen vorgehen zu können.


 
News Regional News International Feature Forum Im Focus Home Newsletter Jobs Facebook Links