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Die deutsche Lufthansa orderte 25 Airbus-Mittelstreckenmaschinen: Davon sollen 15 A320neo ab 2019 an Tochtergesellschaft Swiss ausgeliefert werden, während zehn A320 mit aktuellen Triebwerksoptionen an Eurowings gehen sollen. Der Aufsichtsrat...

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A32S: Airbus überarbeitet Kabinendesign

Nachdem der US-Flugzeugbauer Boeing mit seinem SkyInterior bereits seit geraumer Zeit ein überarbeitetes Kabinendesign samt großzügigerer Stauräume anbietet, zieht nun auch Airbus nach. Auf der Airline Passenger Experience Expo 2014 in den USA...

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Lufthansa: Einigung mit UFO

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Frankfurt: City2City gibt auf

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Von: Roman Payer

Verfasst am: 18.10.11 08:51

Chefwechsel bei Air France

Foto: Andy Graf

Nach den bitteren Verlusten von fast 200 Millionen Euro im ersten Quartal ist der Chef der Fluggesellschaft Air France-KLM, Pierre-Henri Gourgeon, gefeuert worden. Der Verwaltungsrat beschloss am Montag auf einer außerordentlichen Sitzung, dass der 65-Jährige durch den Verwaltungsratschef Jean-Cyril Spinetta abgelöst werden soll. Spinetta führte das Unternehmen bereits während der Fusion der beiden Airlines im Jahr 2004.

Gourgeon musste miterleben, wie Air France nach dem Absturz eines modernen Airbus A330 mit 228 Menschen heftig für sein Krisenmanagement kritisiert wurde und die Wirtschafts- und Finanzkrise das Unternehmen in die roten Zahlen riss.

Einfluss auf die Entscheidung dürfte auch die französische Regierung gehabt haben. Der neue Chef von Air France, Alexandre de Juniac ist ein Vertrauter von Präsident Sarkozy und war zuletzt Stabschef der französischen Finanzministerin. Frankreich hält 16 Prozent der Anteile der Holding.

Hintergrund der Personalrochade dürfte die mäßige Performance des Konzerns und Meinungsverschiedenheiten zwischen Spinetta und Gourgeon gewesen sein. Der Aktienkurs von Air France-KLM ist seit Jänner um 60 Prozent gefallen.


 
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