Austrian Aviation Net - Das Magazin der österreichischen Luftfahrt
 
 
 
   
 

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Griechenland: Volotea fliegt nun auch Domestic

Die spanische Low-Cost-Fluggesellschaft Volotea kündigte an ab kommendem Jahr in den griechischen Inlandsflugmarkt eintreten zu wollen. Der Boeing-717-Betreiber nimmt im April 2015 Flüge zwischen Athen und Santorini auf. Weitere Domestic-Routes...

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Delta tätigt Großbestellung bei Airbus

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta, die zu den treuesten Stammkunden des Boeing-Konzerns zählt, orderte je 25 Maschinen des Typen A350-900 und A330-900neo. Diese sollen ältere B747 und B767 ablösen. Die Auslieferung der A350 soll im...

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Darwin blitzt mit Tyrolean-Beschwerde ab

Die Regionalfluggesellschaft Darwin Airline lancierte nicht nur Low-Cost-Tarife ohne Gepäck, sondern hat offenbar weiterhin Behördenschwierigkeiten aufgrund des Großaktionärs Etihad Airways. So berichtet "Travel Inside", dass das...

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Air Berlin: Details zu Bord-Wi-Fi

Austrian Aviation Net hat vor ein paar Tagen über das neue Wi-Fi-Angebot an Bord des Niki-Fliegers nach Abu Dhabi berichtet. Nun nannte die Muttergesellschaft Air Berlin Details, wie es in Sachen WLAN weitergeht. So wird neben dem neuen WiFi-Service...

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Verfasst am: 16.06.14 08:16

A330neo: Entscheidung noch dieses Jahr

Airbus überlegt, seine A330 mit neuen Triebwerken auszustatten und die Struktur zu überarbeiten, um gemeinsam mit der A350 den Konkurrenzmodellen 777X und 787 den Kampf anzusagen.

Foto: Airbus

Eine Entscheidung über die Entwicklung einer überarbeiteten Version des beliebten europäischen Langstreckenjets A330 soll noch 2014 fallen. Dabei dürfte das Konzernziel, die Gewinne in diesem Jahr zu verbessern, jedoch nicht gefährdet werden, erklärte der Chef der Zivilflugzeugsparte Fabrice Bregier vergangene Woche. Die benötigte Investition in den A330neo werde auf rund zwei Milliarden US-Dollar geschätzt.

"Wir schauen uns das an. Viele Kunden sagen uns: ‚dieses Flugzeug ist exzellent, bitte versuchen Sie aber auch den Treibstoffverbrauch mit neuen Triebwerken zu drosseln'", erklärte Bregier gegenüber "Reuters". Dabei sei es mit einem neuen Antrieb allein jedoch nicht getan. Auch an der Struktur müssten Veränderungen vorgenommen werden, um den voraussichtlich größeren und schwereren Triebwerken Stand halten zu können.

Seit der Einführung des Dreamliners gingen Bestellungen ab dem Jahr 2016 für den inzwischen 20 Jahre alten A330 deutlich zurück. Angst vor der amerikanischen Konkurrenz habe der europäische Flugzeugbauer allerdings keine. Geringere Wartungskosten und der günstigere Preis haben für einen unerwartet nachhaltigen Erfolg des Airbus-Langstreckenjets gesorgt.

In jedem Fall müsse ein neuer A330neo jedoch fit für das nächste Jahrzehnt sein, stellte Airbus fest. Eine "Übergangslösung" komme nicht in Frage. Gleichzeitig aber soll auch das Projekt "A350", das im Dezember erstmals ausgeliefert wird, bis 2019 profitabel fliegen. Die Stornierung der Order über 70 Jets durch Emirates kommt da sicherlich nicht gelegen, selbst wenn der Hersteller dessen Bedeutung abstreitet.


 
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