Austrian Aviation Net - Das Magazin der österreichischen Luftfahrt
 
 
 
   
 

News Detail

Air Berlin erweitert XL-Seats-Angebot

Die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin bietet ab sofort auf Langstreckenflügen mehr XL-Seats mit erweiterter Beinfreiheit an. Insgesamt hält man 40 derartige Sesseln auf Maschinen des Typs Airbus A330 vor. Der Aufpreis beträgt bis zu 79,99 Euro,...

 mehr »

MRJ-90 soll im Oktober abheben

Der japanische Konzern Mitsubishi kündigte am Montag den Erstflug des Regionaljets MRJ-90 für Mitte Oktober an. Der Prototyp soll vom Flughafen Nagoya aus für rund eine Stunde abheben. Einen konkreten Tag nannte man noch nicht, was unter Umständen...

 mehr »

Schweiz: Hotelplan kündigt Germania

Nach nur wenigen Monaten der Zusammenarbeit gehen der schweizerische Reiseveranstalter Hotelplan und Germania Flug AG, die unter dem Markennamen Holidayjet auftritt, offenbar getrennte Wege. Der Touroperator, der noch vor wenigen Wochen von der...

 mehr »

Mögliche Bieterschlacht um London-City

Für den zum Verkauf bestimmten London-City-Airport gibt es offenbar zahlreiche Interessenten. Nebst dem kanadischen Pensionsfonds OTPP und der australischen Macquarie, soll sich Informationen der Agentur Reuters nach auch ein Konsortium aus Allianz...

 mehr »

Von: Jan Gruber

Verfasst am: 22.07.14 21:14

Zweibrücken vor der Pleite

Nächster Regionalflughafen in Geldsorgen.

Foto: Flughafen Zweibrücken GmbH.

Der Regionalflughafen Zweibrücken könnte bedingt durch eine wahrscheinliche Rückzahlungspflicht der gewährten staatlichen Subventionen in der Höhe von bis zu 56 Millionen Euro unmittelbar vor der Insolvenz stehen. Es geht dabei um Infrastruktur- und Marketingzuschüsse sowie Betriebsbeihilfen.

Momentan ist es regionalen Medien nach noch offen, ob eine geordnete Abwicklung erfolgen kann oder aber eine Insolvenzanmeldung erforderlich ist. Auch eine bislang angedachte Kooperation zwischen den Airports Zweibrücken und Saarbrücken soll bei der EU-Kommission nicht gerade auf Anklang gestoßen sein.

Von einer möglichen Insolvenz wären rund 110 Mitarbeiter betroffen. Derzeit versucht man der EU-Kommission eine Soft-Lösung schmackhaft zu machen. Dabei soll der Regionalflughafen Zweibrücken binnen eines Jahres geschlossen werden und in einen Verkehrslandeplatz umgewandelt werden. Ob dieser Vorschlag in Brüssel Anklang finden wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Erschwerend kommt für Zweibrücken dazu, dass der Airport auch ohne die Rückzahlung der Subventionen hoch verschuldet ist.


 
News Regional News International Feature Forum Im Focus Home Newsletter Jobs Facebook Links