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Transaero stellt A380-Bestuhlung vor

Das russische Luftfahrtunternehmen Transaero stellte am Gründonnerstag das Innendesign der A380-Flotte vor. Ab kommendem Jahr sollen die Maschinen fabriksneu zur Flotte stoßen. Jedes der vier Flugzeuge sollen mit 652 Sitzplätzen in einer...

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Embraer mit magerem Backlog

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer lieferte im ersten Quartal des Jahres 2014 insgesamt 14 Regionaljets aus. Dabei handelt es sich um einen E-170, acht E-175, vier E-190 und einen E-195, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung...

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Darwin: PSO-Inselflüge wackeln

Die schweizerische Regionalfluggesellschaft Darwin Airline, die seit kurzer Zeit als "Etihad Regional" auftritt, dürfte in Italien den nächsten Rückschlag erlitten haben. Nach dem Verlust einer PSO-Strecke aufgrund der...

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EU hat Air Berlin auf dem Radar

Der deutsche Luftfahrtkonzern Air Berlin wird nun durch die EU-Kommission genauer unter die Lupe genommen. Verkehrskommissar Siim Kallas bat Deutschland um eine Mitteilung, ob die nationalen Fluggesellschaften der Bundesrepublik mit ihren...

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Von: Patrick Kritzinger

Verfasst am: 17.05.13 11:03

Streik: Croatia Airlines befürchtet Insolvenz

Seit Dienstag protestiert das fliegende Personal gegen das neueste Restrukturierungspaket des angeschlagenen kroatischen Carriers. Experten befürchten nun das Schlimmste.

Foto: Andy Graf

Es kehrt keine Ruhe ein bei Croatia Airlines: Bereits seit Dienstag hat ein Teil des fliegenden Personals seine Arbeit niedergelegt, um gegen das rigide Sparprogramm des Carriers und die damit verbundenen Stellenstreichungen und Gehaltskürzungen zu protestieren. Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Management blieben bisher ergebnislos.

Auch am Freitag mussten daher erneut zahlreiche Verbindungen, darunter auch Flüge nach Wien und München, gestrichen oder zusammengelegt werden. Trade Air, Cello Aviation, Enter Air, New Livingston und Neos, Sayegh Aviation Europe sowie Adria Airways übernehmen vereinzelte Strecken im Wetlease für Croatia Airlines.

Die Regierung und das Management befürchten, dass ein Anhalten des Streiks bzw. die Nicht-Umsetzung des geplanten Restrukturierungspakets schlussendlich die Insolvenz der finanziell schwer angeschlagenen Fluggesellschaft bedeuten könnte. Mit jenem Sparprogramm, das unter anderem den Abbau von 200 Stellen sowie um 40 Prozent reduzierte Löhne vorsieht, hätte die Geschäftsführung das Ruder noch einmal herumreißen wollen. Wie sich jedoch bereits am Tag der Arbeit, an dem eine unerwartete Welle von Krankmeldungen den Flugbetrieb der kroatischen Airline zum Teil lahmgelegt hatte, herausstellte, sind die Angestellten offensichtlich zu solchen Einschnitte nicht bereit.


 
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