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Von: Jan Gruber

Verfasst am: 11.03.14 17:49

Stuttgart plant Anschluss an Sprit-Pipeline

10-Millionen-Euro-Investition steht an.

Ohne Kerosin fliegen Flugzeuge (noch) nicht. (Foto: Condor)

Baden-Württembergs Landeshauptstadtflughafen Stuttgart soll bis 2017 nicht mehr von Kerosin-Trucking abhängig sein, denn bis dahin soll der Airport an eine Nato-Treibstoffpipeline angeschlossen sein. Dadurch sollen jährlich bis zu 650 Tonnen Kohlendioxid, die momentan durch den Lkw-Transport anfallen, eingespart werden.

Um angeschlossen werden zu können müssen rund 20 Zentimeter große Rohre in einer Tiefe von rund 1,2 bis 1,5 Meter Tiefe verlegt werden. Derzeit stehen zwei mögliche Trassenkorridore zur Debatte, wobei die Öffentlichkeit im Rahmen einer breiten Informationsveranstaltung am 10. April 2014 informiert werden soll. Die Flughafenleitung rechnet mit Gesamtkosten über 10 Millionen Euro.

Bisher wird das Tanklager am Flughafen Stuttgart von Tanklastzügen beliefert. Über 4.500 Lkws transportieren jährlich ca. 160.000 Kubikmeter Kerosin vom aktuellen Entnahmepunkt Heilbronn zum Flughafen. Weitere Transporte, rund 75.000 Kubikmeter im Jahr, kommen von Plochingen, wo der Treibstoff mit Tankwagen der Deutschen Bahn und auch mit Schiffen angeliefert wird. Das Tanklager Heilbronn schließt im Jahr 2017. Die Kerosinversorgung müsste dann vom nächst gelegenen Depot in Honau bei Kehl aus erfolgen. Die einfache Fahrstrecke würde so um 90 Kilometer verlängert. Die Kerosinversorgung ab dem Tanklager Plochingen auszuweiten, ist aufgrund der räumlichen Verhältnisse schwierig, Schiffe scheiden wegen neuer Sicherheitsvorschriften ab 2018 als Transportmittel aus.


 
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