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Airlines führen Vieraugenprinzip ein

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Germanwings-Absturz absichtlich verursacht

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Wizzair Ukraine macht dicht

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Billigsprit beflügelt EasyJet

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Von: Martin Metzenbauer

Verfasst am: 23.12.13 08:25

Jeder dritte A380 fliegt bei Emirates

Bereits 44 Maschinen dieses Typs sind bei der Airline aus Dubai unterwegs.

A380-Doppelauslieferung im Dezember 2013 an Emirates (Foto: Emirates).

Kleinere und größere Wirtschaftskrisen, Streitereien über Landerechte und die allgemeinen Schwierigkeiten der Luftfahrtbranche können die Expansionslust der größten Golf-Airline Emirates offenbar nicht stoppen. Heuer sind bereits 13 Airbus A380 übernommen werden, im kommenden Jahr werden es ebenso viele sein. Erst vor ein paar Tagen hat sich Emirates für heuer die letzten beiden Flugzeuge dieses Typs in Hamburg-Finkenwerder abgeholt. Sie werden zunächst auf Flügen nach München und Mauritius eingesetzt.

Damit verfügt Emirates per Jahresende bereits über 44 Airbus A380 - das ist momentan jedes dritte Flugzeug dieses Typs. Nachdem die Airline im Jahr 2000 Erstkunde war, wurde gerade erst bei der Dubai Air Show im November eine weitere Bestellung über 50 Flugzeuge des Typs aufgegeben. Damit stehen in den Orderbüchern von Airbus insgesamt noch 96 Airbus A380 für Emirates. Diese Flugzeuge alleine kosten nach Listenpreisen 43 Milliarden US Dollar (31,4 Milliarden Euro). Nur zum Vergleich: Der Gesamtjahresumsatz von Austrian Airlines betrug 2012 rund 2,2 Milliarden Euro.

Momentaufnahme aller A380-Emirates-Flüge am 16. Dezember 2013 (Grafik: Emirates)

Momentaufnahme aller A380-Emirates-Flüge am 16. Dezember 2013 (Grafik: Emirates).

Diese Bestellungen kann Airbus jedenfalls gut gebrauchen, nachdem Lufthansa und Air France einzelne A380 wieder abbestellt und die Auslieferungen an Airlines wie Virgin Atlantic oder Skymark eher in den Sternen als sonstwo stehen.

Eine wichtige Frage bleibt allerdings auch bei Emirates: Wohin sollen diese ganzen Flugzeuge eingesetzt werden? Derzeit fliegt die Airline freilich schon zu vielen der bedeutendsten weltweiten Hubs wie Amsterdam, Bangkok, Hongkong, Kuala Lumpur, London (LHR), Los Angeles, Melbourne, Moskau, München, New York (JFK), Paris (CDG), Peking, Rom, Seoul, Shanghai, Singapur, Sydney oder Toronto. Aber auch eine wachsende Zahl an kleineren Flughäfen wie Auckland, Brisbane, Dschidda, Manchester oder Mauritius wird bereits mit dem Riesenflugzeug bedient.

Wien wird jedenfalls so bald nicht auf dieser Liste stehen, nachdem erst vor kurzem wieder ein "Nein" von den österreichischen Behörden gekommen ist. Emirates darf den A380 also weiterhin nicht nach Schwechat im regulären Liniendienst einsetzen.


 
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