Austrian Aviation Net - Das Magazin der österreichischen Luftfahrt
 
 
 
   
 

News Detail

Konsortium testet optimierten Sinkflug

Ein kürzlich gegründetes Konsortium aus europäischen Flugsicherungsorganisationen und Fluggesellschaften will optimierte Sinkflugprofile erarbeiten. Ziel ist es, die vertikale Flugeffizienz und die Umweltverträglichkeit zu steigern, ohne dabei...

 mehr »

Q1: Air France-KLM tiefrot

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verbuchte im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Nettoverlust in der Höhe von 559 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum fällt das Minus um acht Prozent geringer aus, wie...

 mehr »

Hacker "plünderten" Ryanair-Konto

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair und deren Hausbank wurden Opfer eines virtuellen Bankraubes. Hacker drangen in die Systeme ein und tätigten eine Überweisung in der Höhe von rund fünf Millionen U.S.-Dollar auf ein Bankkonto in China, wie...

 mehr »

Oslo: Lufthansa setzt auf Biosprit

Die Deutsche Lufthansa AG führt einen umfangreichen Langzeittest mit der Beimischung von biologischem Kerosin durch. So sollen die Jets der größten Airline Deutschlands ein Jahr lang in Oslo ein Gemisch tanken, das zu 95 Prozent aus herkömmlichen...

 mehr »

Von: Jan Gruber

Verfasst am: 06.02.15 10:52

Gericht: Codesharepartner sind Subunternehmer

Ticketausstellende Airline haftet für Verspätungen des Operating Carriers.

Wartezone in Frankfurt am Main (Foto: Martin Metzenbauer).

Mit der Frage wer zur Zahlung der Ausgleichsleistungen nach EU-Verordnung im Falle von Codesharing verpflichtet ist, befasste sich das deutsche Amtsgericht Rüsselsheim unter dem Aktenzeichen 3 C 3947/13 (31). So spielt des der Ansicht des Gerichts nach keine Rolle, ob die ticketausstellende Airline den Flug selbst durchführt oder sich durch Codesharing eines Subunternehmers bedient.

Konkret ging es um eine Reisegruppe, die von Varadero nach Frankfurt am Main insgesamt 21 Stunden Verspätung hinnehmen musste und vor Gericht zog. Das Ticket wurde jedoch nicht bei der durchführenden Airline erworben, sondern bei einem Codesharepartner unter dessen Code. Dieser vertrat die Ansicht, dass der Operating Carrier zu zahlen habe, da man selbst gar nicht geflogen wäre.

Das Gericht sah die Sachlage allerdings anders und urteilte, dass der Marketing Carrier als durchführende Airline zu betrachten ist, da dieser das Ticket unter eigenem Code ausgestellt habe. Die tatsächlich durchführende Fluggesellschaft wäre daher lediglich aus Subunternehmer anzusehen. Insofern habe der Marketing Carrier in dieser Situation die Ausgleichszahlungen nach EU-Verordnung zu bezahlen.


 
News Regional News International Feature Forum Im Focus Home Newsletter Jobs Facebook Links