SunExpress startet nach Beirut

Die türkisch-deutsche Airline stockt außerdem Flüge zu zahlreichen Zielen auf und nimmt neue Quellmärkte ins Visier.

Boeing 737-800 von SunExpress (Foto: Andy Graf).

SunExpress möchte in der kommenden Sommersaison weiter auf Wachstumskurs fliegen: Mit dem Ferienflugplan 2019 bietet das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines Reisenden ein Streckennetz von über 90 Zielen in 30 Ländern. Die Trends dabei: Das Flugangebot ins ägyptische Hurghada wird deutlich aufgestockt und Tunesien feiert ab drei deutschen Städten ein Comeback. Auch die Hotspots der türkischen Riviera und Ägäis sowie Anatolien werden ausgebaut. Im Vergleich zum Sommerflugplan 2018 erhöht das Unternehmen in seinen Kernmärkten die Sitzplatzkapazitäten gleich um 15 Prozent. Alleine Richtung türkische Riviera werden insgesamt 3,5 Millionen Plätze angeboten - so viel wie noch nie in der Unternehmensgeschichte.

Besonders interessant sind im Sommerflugplan 2019 die neuen Verbindungen von Stuttgart und Düsseldorf nach Beirut. Die libanesische Hauptstadt ist einerseits für Kulturinteressierte ein spannendes Ziel. Andererseits ist das "Paris des Nahen Ostens" auch für seine reizvolle Lage am Mittelmeer, seine Restaurantszene und natürlich auch das Nachtleben bekannt. Der Libanon könnte sich analog zum Nachbarn Israel in den nächsten Jahren zu einer Trenddestination entwickeln.

Wachstumstreiber Antalya und Anatolien
Ein Massenziel wird Beirut allerdings sicher nicht so schnell - ganz im Gegensatz zur türkischen Riviera mit dem Flughafen Antalya. Nach dem starken Rückgang 2016 steigen die Fluggastzahlen seitdem wieder deutlich - ein Trend der sich wohl im Jahr 2019 auch mit Hilfe von SunExpress fortsetzen wird. Düsseldorf bleibt dabei mit sechs täglichen Verbindungen weiterhin der am stärksten frequentierte Flughafen ex Antalya, gefolgt von Köln-Bonn mit fünf und Frankfurt mit drei täglichen Frequenzen. Ab Basel und Zürich verstärkt SunExpress ihre Präsenz und baut insbesondere die Wochenendverbindungen mit je drei täglichen Flügen nach Antalya aus. Auch ab Wien erhöht die Fluggesellschaft das Angebot mit bis zu drei täglichen Direktverbindungen. Die Mittelmeerziele Izmir, Dalaman und Bodrum werden im kommenden Sommer ab Deutschland ebenfalls verstärkt angeflogen.

Wachstumstreiber sind aber interessanterweise die Direktflüge nach Anatolien - sie sind das am stärksten wachsende Geschäftsfeld von SunExpress: Die zum Winterflugplan aufgenommene tägliche Verbindung zwischen München und Ankara wird im kommenden Sommer auf insgesamt elf Flüge pro Woche erhöht. Ab Düsseldorf bietet die Airline neun wöchentliche Verbindungen in die türkische Hauptstadt und zwei neue Frequenzen nach Küthaya/Zafer und Malatya an. Zusätzlich können Passagiere ab Düsseldorf direkt nach Adana, Kayseri, Diyarbakir sowie Samsun-Çarsamba reisen.

Stärkung alternativer Quellmärkte
Neben dem klassischen DACH-Markt expandiert SunExpress in der kommenden Sommersaison in weitere Länder, um in erster Linie Touristen zur türkischen Mittelmeerküste zu bringen. So werden Oslo, Göteborg, Eindhoven und Prag neu mit Antalya verbunden. Die Verbindung von London-Luton nach Izmir, Antalya und Bodrum führt die Airline zwischen Mai und November 2019 mit zwei wöchentlichen Verbindungen fort, genauso wie die wöchentliche Verbindung nach Ankara und Gaziantep. Aufgrund der hohen Nachfrage starten Flüge von Paris Charles-de-Gaulle, Brüssel und Kopenhagen zudem bereits im Februar 2019.

"Mit neuen Zielen und einer signifikanten Steigerung unserer Sitzplatzkapazitäten sind wir optimal auf den Sommer 2019 vorbereitet und bieten unseren Fluggästen eine noch größere Auswahl an Reiseoptionen zu beliebten Warmwasserzielen auf der Mittelstrecke. Über die besonders hohe Nachfrage in die Türkei reagieren wir mit einer erneuten Kapazitätssteigerung von 15 Prozent. Darüber hinaus werden wir mit neuen Flugzeugen und einer Flotte von insgesamt 80 Jets in unserem Streckennetz unterwegs sein - das ist die größte Flotte in der Geschichte unseres Unternehmens", erklärte Jens Bischof, CEO von SunExpress.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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