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Verfasst am: 07.02.12 11:11

Von: Roman Payer

InterSky: Zwischenbilanz der Wien-Flüge

Foto: AirTeamImages.com

InterSky hat im Dezember die Strecke Friedrichshafen-Wien massiv ausgedünnt und fliegt nur noch einmal anstatt dreimal pro Tag. In einer Zwischenbilanz sieht sich InterSky-Chefin Renate Moser nun bestätigt: "Gerade die Flugzeiten am Nachmittag liegen nach unserem Ermessen strategisch günstig, da wir zu dieser Zeit konkurrenzlos fliegen. Und genau das kommt den Fluggästen sehr entgegen, da es ab Altenrhein rund sieben Stunden keinen Flug nach Wien gibt."

Auf den konsolidierten Nachmittagsflügen gebe es einen Passagierzuwachs um 18 Prozent und ein Umsatzplus von 45 Prozent. Die Vorarlberger Regionalairline erklärt, dass man trotz Reduktion der Wien-Flüge somit höhere Durchschnittserlöse pro Passagier erzielen könne. Erst vor kurzem sagte der Chef von Konkurrent Peoples, Armin Unternährer, dass für Geschäftsreisende eine Verbindung am Tagesrand entscheidend sei für den Erfolg.

InterSky fliegt in Konkurrenz zu Austrian Airlines und Peoples Viennaline vom Bodensee nach Wien. Nach einem halben Jahr hartem Preiskampf stutzte InterSky die Flügel: Man verkaufte ein Flugzeug, strich zwei der drei täglichen Wien-Flüge und machte sich auf die Suche nach einem Investor. Letzte Woche wurde bekannt, dass Hans Rudolf Wöhrl 51 Prozent an InterSky übernehmen wird.


 
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