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Verfasst am: 21.05.12 12:45

Von: Sonja Dries

InterSky verhandelt mit Bombardier und ATR

Neue Destinationen, vor allem in Deutschland, und zwei weitere Flugzeuge für die Flotte plant die Vorarlberger Fluglinie InterSky. [UPDATE]

Im Dezember des letzten Jahres hatte InterSky noch eine ihrer Dash-Maschinen im Rahmen des Sparprogramms verkauft. (Foto: AirTeamImages.com)

Die Vorarlberger Airline InterSky will ihr Streckennetz erweitern und auch die bisher aus drei Maschinen bestehende Flotte soll vergrößert werden. Das gab InterSky-Geschäftsführer Peter Oncken bei einem Interview mit den "Vorarlberger Nachrichten" bekannt.

Oncken setzt seine Hoffnungen vorallem auf deutsche Regionalflughäfen als neue Destinationen, die von den großen Fluglinien, wie Lufthansa oder Air Berlin, vernachlässigt werden. Die Airline mit Sitz in Vorarlberg führe derzeit Gespräche mit verschiedensten Airports, um neben der bisherigen deutschen Basis Friedrichshafen auch neue Regionen zu erschließen.

Oncken sagte gegenüber Austrian Aviation Net, dass Friedrichshafen zumindest konstant auf heutigem Niveau gehalten und gegebenenfalls opportun erweitert werde. Die konkreten neuen Destinationen würden auch ein stückweit von der ab Sommer 2013 geltenden Streckenpolitik bei Air Berlin und der Lufthansa abhängen. In Österreich sieht Oncken "viel Potenzial", beispielsweise in Salzburg oder Linz, nennt diese Ziele aber Zukunftsvisionen. Eine Erhöhung der momentan täglichen Frequenz nach Wien kann sich InterSky laut Oncken nur vorstellen, wenn die AUA sich in diesem Bereich klar positionieren würde. Solch ein Ausbau käme nur in Frage, wenn er sich im Endeffekt auch rechne.

Um das größere Streckennetz bewältigen zu können, will InterSky zwei weitere Flugzeuge in ihre Flotte aufnehmen. Anderes als zunächst vermutet, wird es sich dabei nicht um Dash 8/300-Maschinen, sondern um 70-Sitzer handeln. Oncken bestätigte gegenüber Austrian Aviation Net, dass InterSky derzeit mit ATR über den Kauf von ATR 72-600-Modellen als auch mit Bombardier über die Dash 8-Q400 verhandle. Da die Flugzeuge neu sein sollen, rede man direkt mit den Herstellern. Bis Herbst 2013 sollen beide Flugzeuge in das Unternehmen eingegliedert sein.


 
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