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Verfasst am: 30.01.12 10:28

Von: Sonja Dries

AUA-Betriebsrat stellt Forderungen an Lufthansa

Der AUA-Betriebsrat will von Seiten der Lufthansa mehr Engagement in Sachen Synergien und Investitionen. Einen Konkurs der AUA und eine einseitige Kündigung des Kollektivvertrages schließen sie vorerst aus.

Bei der AUA ist mometan keine Beruhigung in Sicht. (Foto: Sonja Dries)

AUA-Betriebsrat Alfred Junghans fordert die Lufthansa im Standard-Gespräch dazu auf, die versprochenen Investitionen in die AUA zu tätigen und auch Synergien zwischen AUA und Lufthansa voranzutreiben.

AUA-Bodenbetriebsratschef Junghans und seine Stellvertreterin Didem Strebinger stellen in Frage, ob die Lufthansa überhaupt der richtige Partner für die AUA sei. Im Interview mit dem Standard kritisieren die beiden Betriebsräte das Vorgehen der Lufthansa, die Preise der AUA zu unterbieten, selbst mit höheren Kosten zu fliegen und der AUA zu sagen, aus welchen Strecken sie sich zurückziehen müsste.

Eine Konkursanmeldung der AUA durch die Lufthansa erwarten Junghans und Strebinger nicht, da es zu teuer und auch strategisch nicht sinnvoll wäre. Auch von einer einseitigen Kündigung des Kollektivvertrages durch die AUA-Führung gehen die beiden momentan nicht aus. Dies wäre laut Junghans "in Österreich der Auftakt von Kampfmaßnahmen bis zum Äußersten."


 
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